Dienstag, 6. Juni 2017

[REZENSION DEVIL'S DAUGHTER] von Lilyan C. Wood

Darum geht es:

Seit ihrer Geburt bekommt die 19-jährige Kunststudentin Lucile beim Betrachten altertümlicher Engelsgemälde ein ungutes Gefühl. Immer wieder verwandeln sich die göttlich anmutenden Wesen vor ihren Augen in grausame Dämonen. Mit dem attraktiven Studenten Felix hat Lucile jedoch jemanden gefunden, der die merkwürdigen Ereignisse um sie herum ernstnimmt und ihnen auf den Grund geht. Nur Luciles Kunstprofessor verhält sich ihr gegenüber zunehmend sonderbar und scheint etwas von ihrer einzigartigen Gabe zu ahnen. Doch erst an ihrem zwanzigsten Geburtstag werden sich Luciles wahre Macht und ihre königliche Vergangenheit offenbaren… (Quelle: Amazon.de)

Danke an Dark Diamonds für das Rezensionsexemplar!





Lilyan C. Wood hat einen sehr schönen, bildhaften Schreibstil, der mir gut gefallen hat. Sie beschreibt auch schwierige Situationen treffend und mit schönen Worten. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen.
Die Grundidee, das verkehrte Verhältnis zwischen Engeln und Dämonen, ist mir seit JK Blooms Reihe "Fürsten der Dämonen" bekannt (Hier geht's zur Rezi von Band 3), wird aber allgemein in der Fantasyliteratur noch nicht so häufig aufgegriffen. 

Im Mittelpunkt des Werkes steht die Kunststudentin Lucile, die ein gespaltenes Verhältnis zu Engeln hat, da sie sich vor ihren Augen auf Bildern in bösartige Monster verwandeln. Dieser Erzählstrang hat mir gut gefallen, weil ich mich in Lucile hineinversetzen und sie vor allem nachvollziehen konnte. Hier und da haben mir noch ein paar Ecken und Kanten gefehlt, mehr aber noch bei ihrer besten Freundin. Dafür mochte ich den Love-Interest Felix sehr! Überhaupt hat mir die obligatorische Liebesgeschichte, die immer mal wieder romantische Elemente in die Story gebracht hat, sehr gut gefallen.
Mit dem zweiten Handlungsstrang, einer Geschichte, die eher in die High-Fantasy-Richtung tendiert, konnte ich leider wenig anfangen und habe mich dann immer auf die Kapitel gefreut, die in Saarbrücken, Luciles Heimat, spielen.

Wie hat mir nun die ganze Geschichte gefallen? Nun ja, ich muss sagen, dass es leider nicht mein Geschmack war. Ich tue mich ohnehin mit Teufelsgeschichten recht schwer, weil meine Faszination für dieses Wesen ausbleibt. Dennoch hatte mich der Klappentext neugierig gemacht. Das Lesen der Geschichte war ein Auf und Ab, es gab Kapitel, die ich sehr gemocht habe (vor allem den Anfang), dann aber wieder welche, die ich nicht so gut fand. Dies ist jedoch Geschmackssache, da Lilyan, wie oben bereits erwähnt, einen wirklich guten Stil hat. Wer Teufel, Engel, Dämonen und alles in dieser Art mag, wird auch die Geschichte mögen. Mein Geschmack war es nicht und von daher gibt es von mir




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