Mittwoch, 15. März 2017

[DIE 10 BESTEN BÜCHER MEINES LEBENS - Ich habe das Unmögliche versucht]

Seit Tagen spiele ich mit dieser Idee und heute Morgen habe ich es endlich gewagt. In einem Leben, in dem man mehrere tausend Bücher gelesen und einen Großteil davon gemocht hat, ist es schwierig, die besten zehn auszuwählen.

Das dachte ich mir zumindest.
Aber dann habe ich in meinem Kopf eine Liste aufgestellt.
Und wisst ihr, wie viele Bücher mir spontan eingefallen sind?
Ganz genau zehn.

Das sah ich als Zeichen, sucht die Bücher zusammen und fotografierte sie.
Aber zuerst einmal? Was macht für mich so ein Buch aus? Wann verdient eine Geschichte den Stempel Lieblingsbuch?

In Lieblingsbücher verliebe ich mich schon auf den ersten Seiten. Lieblingsbücher haben authenthische Charaktere, Lieblingsbücher wecken Emotionen in mir, bringen mich zum Weinen, zum Schreien, zum Seufzen ... na gut, hauptsächlich zum Weinen ... ich steh auf Bücher, die dir das Herz rausreißen und es auch am Ende nicht wirklich heilen.
Lieblingsbücher überzeugen mit ihrer Idee, Lieblingsbücher sind voller schöner Zitate, Lieblingsbücher machen dich ein bisschen besser und entfernen dich ein wenig von der tristen Welt. Lieblingsbücher kenne ich fast auswendig, habe ich dutzende Male gelesen und bekomme doch nicht genug davon.
Lieblingsbücher retten dich.

Diese 10 Bücher haben mich gerettet:





1. Ein ganzes halbes Jahr
Ich habe viele Lieblingsbücher - aber nur eins, das über den anderen steht. Ich kann mir keine Welt vorstellen, in dem die Geschichte von Lou und Will nicht meine liebste ist. Jedes Jahr lese ich "Ein ganzes halbes Jahr" erneut, jedes Mal ist es perfekt. Ganz ehrlich? Ich bin ein von Kritik zerfressener Mensch, ich lasse an wenig ein gutes Haar, aber! mir! fällt! nicht! eine! Sache! ein!, die! ich! an! dieser! Geschichte! kritsieren! könnte!
Edit: Ich hasse alles, was die Medien aus diesem Buch gemacht haben. Ich hasse den Film, für mich existiert er gar nicht. 

2. Die Liebenden von Leningrad
Zufällig auf einem Flohmarkt gefunden, mitgenommen, angefangen zu lesen, fertig gewesen. Fertig mit dem Buch, den Nerven, den Gedanken. Leningrad hat so viel in mir bewegt, außerdem hat es mir  - wahrscheinlich meinen Nummer eins - Bookboyfriend beschert: Alexander Below. Es ist schade, dass niemand die Geschichte kennt - und doch ist es gut, denn so gehört es mir allein.

3. Feuer und Stein
Vor "Ein ganzes halbes Jahr" war die Geschichte von Jamie und Claire viele Jahre mein Lieblingsbuch. Mittlerweile mag ich historische Romane gar nicht mehr, aber von Outlander bekomme ich nicht genug. Natürlich gehört auch Jamie ganz!mir!allein! Vor kurzem habe ich auch die Serie geguckt - ich bin begeistert!

4./5. November 9 & It ends with us
Colleen Hoover ist meine Lieblingsautorin, weil ich jedes Buch von ihr liebe. Sie schafft es immer wieder, Wörter in Gefühle zu verwandeln, Sätze in Lebendigkeit. Ich mag alle ihre Geschichten - aber November 9 und It ends with us am meisten. Sie sind grundverschieden, das eine romantisch, das andere zerstörerisch - und doch beide vollkommen. Colleen ist einer der wenigen Autorinnen, von der ich jedes Buch lesen werde - ohne auch nur einen Blick auf den Klappentext zu werfen.

6. Nur ein Tag
Ich wollte dieses Buch nie lesen. Ich habe keine Ahnung, wieso ich es dann doch mitgenommen habe. Den Tag darauf habe ich angefangen und war sehr schnell fertig. Die Wartezeit (drei volle Tage) bis Teil 2 hat mich gekillt. Willem hat mich gekillt. In "Nur ein Tag" geht es darum, ja zu sagen. Es geht um das Reisen, um das Verlorengehen in neuen Städten, um eine Suche, um Selbstentwicklung. Es war das beste Buch, das ich in 2016 gelesen habe - Teil 2 hat mir fast genauso gut gefallen.

7. Die Therapie
Was, ein Thriller? Ja, ich kann es auch kaum glauben. Fitzek durchbricht meine romantische Ader - aber auch "Die Therapie" hat ihren Platz verdient. Ich habe nie ein Buch gelesen, das so klug konstruiert, das so fantastisch erzählt ist und dir so oft den Kopf wegbläst, weil du einfach  nicht fassen kannst, was gerade passiert ist. Ganz ehrlich? Die Auflösung hat mich zum Schreien gebracht. Ich liebe Mindfuckfilme - aber dieses Buch hat in punkto dessen alles in den Schatten gestellt. Seit diesem Tag bin ich ein Fitzek Fan!

8. Die Tribute von Panem
Katniss' Geschichte gehört zu meinen Lieblingsbüchern, weil ich am Anfang so skeptisch war und nie gedachte habe, dass sie mir gefallen könnte. Doch Panem hat alles, was ein gutes Buch ausmacht: Spannung, Liebe, schwierige Fragen und ein atemberaubend tolles Setting. Ich habe mich so in die Geschichte verliebt, dass ich momemtan meine 80seitige Abschlussarbeit für die Uni darüber schreibe.
Übrigens: #TeamGale!

9. Seelen
Wie oft hat mir dieses Buch das Herz gebrochen! Wie oft hat es mich zerstört - und wieder geheilt. Wie oft habe ich mir die Frage gestellt, ob ich Team Ian oder Jared bin - bis heute weiß ich es nicht richtig. Seelen ist ein Meisterwerk, so viel besser als Twilight! Ich freue mich auf meinen nächsten Reread, kann es kaum erwarten, die ganzen Verrückten wieder zu sehen.

10. Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
Neben "Ein ganzes halbes Jahr" ist das wohl das Buch, das am längsten nachhallt. Es ist voller Wortgewalt, voller Schmerz und Leidenschaft. Die Geschichte der beiden Schwester hat mich damals nicht losgelassen - und sie tut es heute nicht.

Puh, das war viel!
Diese Bücher haben alle gemeinsam, dass sie von mir 5 Sterne bekommen odr 14 Punkte in meiner 0/15 Skala. Ein ganzes halbes Jahr bekommt als einziges die Höchstpunktzahl von 15 Punkten.




Verratet mir unbedingt, welches eure zehn Lieblingsbücher sind :)!

 

   

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