Dienstag, 28. Februar 2017

[REZENSION Rat der Neun - Gezeichnet

Veronica Roth hat mir damals im ersten und zweiten Teil der Bestimmung sehr gut gefallen. Aus diesem Grund war ich neugierig auf ihr neuestes Buch, Rat der Neun, eine Dilogie, die genretechnisch Science-Fiction und Fantasy in sich vereint.






"Rat der Neun" habe ich als Rezensionexemplar als Hörbuch bekommen. Danke an dieser Stelle.

Zunächst einmal etwas zu den Eigenheiten des Hörbuchs:
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Cyra und Akos erzählt, dazu gibt es je eine weibliche und eine männliche Stimme. Diese haben mir sehr gut gefallen, man konnte ihnen ausgezeichnet in die Welt folgen und sich fallen lassen.
Das Hörbuch ist ungekürzt.

Klappentext:
In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …

Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.

Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …

(Quelle: Amazon.de)

Da ich es nicht leicht finde, das Buch angemessen zu bewerten, werde ich meine Rezension in positiv und negativ einteilen. Das Negative zuerst:

-Etwa das erste Viertel der Geschichte hat mir absolut nicht gefallen. Man wird in eine Welt geworfen, die man nicht versteht, die so groß und undurchschaubar ist, dass man unmöglich durchblicken kann. Nach und nach gibt es Informationen, aber die sind sehr spärlich verteilt. Einen wirklichen Durchblick habe ich auch nach dem Hören nicht.
-Im ersten Viertel waren die beiden Protagonisten, Crya und Akos, unsympathisch. Das lag daran, dass man sie nicht gut kennengelernt hat, man keinen Bezug zu ihnen aufbauen konnte und sie sehr flach konstruiert wirkten.
-In der Geschichte gibt es unfassbar viele Charaktere. Dies muss erst einmal nichts Schlechtes bedeuten, ist in anderen Büchern wie Game of Thrones gut gelöst, aber hier war es eher verwirrend. Oft musste man erst überlegen, in welcher Beziehung der Charakter zu Cyra oder Akos steht und ob man ihn überhaupt schon kommt.
-Die Welt an sich ist sehr komplex und vor allem fremd. Leider gelingt es der Autorin nicht, diese immer so zu beschreiben, dass man sie sich vorstellen kann. Manchmal reichten die Wörter nicht aus, um sich wirklich in die Welt versetzt zu fühlen.
-Leider gab es sehr viele langatmige Stellen, Kapitel, die man komplett hätte streichen können, weil sie nichts zur Handlung beitrugen. 

Was mir an "Rat der Neun" jedoch gefallen hat -  das Positive:

-Im Laufe der Geschichte lernt man Akos und Cyra besser kennen und irgendwann werden sie auch sympathisch. Man fiebert mit ihnen mit und versteht sie. Auch für den Bösewicht verspürt man bald einen großen Hass, sodass man nur mehr um die Guten bangt und hofft, dass sie Glück haben.
-Die Idee von "Rat der Neun" habe ich so nicht nicht gelesen - sie ist neu, innovativ und sehr komplex. Das Universum ist klug entwickelt, schön gestaltet und es gibt viel zu entdecken. Die einzelnen Planeten und Völker haben mir sehr gut gefallen.
-Nach langen, langen Anfangsschwierigkeiten geht es irgendwann los. Die Handlung bekommt Schnelligkeit, es passieren viele Dinge, es wird unfassbar spannend. Vor allem der Mittelteil hat mir gut gefallen.
-Cyra ist kein weinerliches Mädchen, das sich hinter einem Mann verstecken muss. Sie hat einen eigenen Kopf, ist kämpferisch begabt und vor allem sehr stark. Sie hat eine Kühle an sich, die aber nicht in Herzlosigkeit umschlägt. Ihre Entscheidungen konnte man immer nachvollziehen. Im Laufe der Geschichte habe ich sie lieb gewonnen.

Fazit: "Rat der Neun" hat durchaus Potenzial, das leider nicht ganz genutzt wurde. Die Geschichte wird erst ab der Hälfte spannend, da es anfangs viele Erklärungen und Bagatellen gibt. 200 Seiten weniger hätten dem Buch nicht geschadet. Ob ich Teil 2 lesen oder hören werde, weiß ich noch nicht. Für den ersten Band gibt es von mir 3 Herzen.

Montag, 27. Februar 2017

[REZENSION] Ein bisschen wie Unendlichkeit von Harriet Reuter Hapgood

Manche Bücher verdienen Lobgesänge, manche Bücher brauchen eine Hymne. Manche Bücher dürfen nie vergessen werden, manche Bücher sind so zauberhaft, das ich mir jetzt ertwas eingestehe:

Ich bin verliebt.







»So ist es, wenn man jemanden liebt.
So ist es, wenn man um jemanden trauert.
Ein bisschen wie Unendlichkeit.«
Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären.
Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?

Vornewg: Der Klappentext bekommt von mireine 5-. Bis auf das Zitat, das eine 1 bekommt, mag ich ihn überhaupt nicht. Er erinnert mich von der Schreibweise an Tell me three things und das war eine traumatische Erfahrung.

Klappentext 5-, Inhalt 1?
Vielleicht nicht so ganz so krass, aber doch nahezu.

Ich mag Gottie nicht.
Thomas auch nicht.
Eigentlich mag ich niemanden aus diesem Buch.

Aber wisst ihr, was ich unwiderbringlich liebe?
Die Geschichte. Die Art der Erzählung. Die vielen, klugen Sätze, das ganze Mathematik-Universums-schwarze-Löcher-was-weiß-ich-Gedöns, was ich zwar nicht vollkommen verstanden habe, das sich bei mir aber eingebrannt hat wie ein Tattoo.

“The Uncertainty Principle states that you can know where a particle is, or you can know where it's going, but you can't know both at the same time. The same, it turns out, is true of people. And when you try, when you look too closely, you get the Observer Effect. By trying to work out what's going on, you're interfering with destiny. A particle can be in two places at once. A particle can interfere with its own past. It can have multiple futures, and multiple pasts. The universe is complicated.”  

Ich mag Bücher, die mit Wahrscheinlichkeiten spielen. Die das Universum berechnen, die die Welt, so wie sie ist, nicht einfach nur hinnehmen, sondern berechnen wollen. Die so klug erzählt und dermaßen verschachtelt sind, dass man zunächst über die Geschichte, dann aber unweigerlich über sein eigenes Leben nachdenkt. Weil es unweigerlich zusammenhängt.

“This is what it means to love someone. This is what it means to grieve someone. It’s a little bit like a black hole. It’s a little bit like infinity.”

"Ein bisschen wie Unendlichkeit" spielt mit menschlichen Gefühlen. Mit Trauer, Wut, Verwirrung. Mit Dingen, die wir hätten anders machen können und die uns in eine andere Welt gebracht hätten.

Ich habe einmal gelesen, dass es um Parallelwelten geht, um verschiedene Universen, aber das stimmt nicht. Es sind vielmehr die tausend Gedanken, die wir uns täglich machen, das ganze: Was wäre, wenn...?

“And as he looks at me, I suddenly get it. This isn't the Big Bang. It's just summer. But it's still love. It's still something.” 

Trauer, in ihrer reinsten Form, kann einen Menschen zerstören. Sie hat, in ihrer reinsten Form, Gottie zerstört. Nun ist sie hin- und hergerissen, zwischen Zeiten, Universen, Alternativen und Realitäten. Aber es ist nicht nur das, es ist mehr, es ist Thomas, es ist Ned, es ist Sof, es ist ein bisschen wie Unendlichkeit.

Ich weiß, meine Rezension ist nicht sonderlich produktiv, aber das liegt daran, dass das WAS der Geschichte mich lange nicht so berührt hat wie das WIE. Und gerade wegen des WIEs solltet ihr sie unbedingt lesen.

Für Fans von Nicola Yoon, John Green und Krystal Sutherland.
Und für jeden, der in der Unendlichkeit des Universums verloren gehen möchte.





Hier geht's direkt zu Mii's Bücherwelt, die das Buch auch rezensiert hat :). Schaut vorbei :).

Sonntag, 26. Februar 2017

[AUSLOSUNG SEDUCTIO GEWINNSPIEL]

Heyho, ihr Lieben!
Ich hoffe, ihr genießt euren Sonntag. Heute habe ich für eine von euch eine sehr gute Nachricht :).
Erinnert ihr euch an das Seductio - Gewinnspiel auf meiner Seite?






Danke für eure rege Teilnahme ;)

Ich habe nun ausgelost.

TROMMELWIRBEL!

Gewonnen hat ein Seductio-Print nach Wahl:

Anke Vogel

Liebe Anke, bitte schreibe mir eine Mail: regina-meissner.a@gmx.de und sage mir dort, welchen Seductio-Teil du haben willst. Außerdem brauche ich noch deine Adresse :).

An alle anderen: Nicht traurig sein, bald gibt es was Neues zu gewinnen :)

Liebe Grüße, 
eure

 

Samstag, 25. Februar 2017

[SAMSTAGSGESTÄNDNISSE]

Eine Woche ist wieder vergangen, eine Woche bin ich näher an dem dran, was sich "Ende" nennt. An der Deadline. Aber gerade daran will ich nicht denken. Von daher ist es Zeit für Samstagsgeständnisse :)

Was war gut in dieser Woche?

1. Ich habe meine Zulassung für die wissenschaftliche Hausarbeit bekommen und darf nun mit dem Schreiben beginnen (yeeeah :D, nicht, ich habe absolut keine Lust.)
2. Ich habe mit einem neuen Projekt begonnen und durfte endlich wieder schreiben. Es klingt vielleicht übertrieben, aber ich fühle mich wie neugeboren <3.
3. Ich habe "Kiss of Deception" und "Wir zwei in fremden Galaxien" gelesen, was beides wunderwunderwundervolle Bücher waren.
4. Ich war gestern einen Tag in Holland. Reisen hat für mich etwas sehr Belebendes, auch wenn es nur ein Tag ist.

Und was hat nicht geklappt?
Was hat mich genervt?

Tränen, Streit, Konflikte, Uni, Taubheit, Überlastung.
Aber heute ist mir das egal.

Denn heute ist
e
i
n
guter
T
a
g.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende :)



Donnerstag, 23. Februar 2017

[REZENSION] Wir zwei in fremden Galaxien

Meine Februarleseflaute ist endlich überwunden, weswegen es heute noch einmal eine Rezi für euch gibt!

"Wir zwei in fremden Galaxien" stand nie wirklich auf meiner Wunschliste. Als ich am Valentinstag im Thalia war, habe ich es jedoch gesehen und mich in das Cover schockverliebt. Kurzerhand ist das Buch bei mir eingezogen.

Erst einmal der Klappentext:
"Wir sind eine der interstellaren Generationen. Wir haben die Erde nie gesehen; wir werden unser Ziel nie zu sehen bekommen. Dieses Raumschiff, auf seiner siebenhundertjährigen Reise, ist das Einzige, was wir jemals sehen werden. Was unsere Kinder je sehen werden. Was unsere Eltern je gesehen haben."


Die 17-jährige Seren lebt seit ihrer Geburt auf der Ventura und steht kurz vor der Abschlussfeier ihres Schuljahrgangs. An diesem Tag wird nicht nur entschieden, in welchem Bereich des Raumschiffs sie in Zukunft arbeiten soll, vor allem wird bekanntgegeben, wer aus dem aktuellen Jahrgang zu ihrem Lebenspartner ausgewählt wurde. Doch Seren hat ein Problem, denn sie hat sich verliebt. Mit dem spanischstämmigen Domingo, kurz Dom, erlebt sie echte Gefühle, das Herzklopfen der ersten Liebe. Doch beide wissen, dass sie damit gegen alle Regeln verstoßen und nur heimlich zusammen sein können. Als sich für das junge Paar eine Möglichkeit ergibt, das Raumschiff zu verlassen, muss Seren sich entscheiden. Will sie die sicheren Räume der Ventura verlassen, ohne zu wissen, ob sie außerhalb überleben können? Aber was ist die Alternative? (Quelle: Amazon.de)





Ich hatte das Buch schon fertig gelesen, aber ich erfahren habe, dass es von der Kritik momentan ziemlich zerrissen wird. Auf Amazon und Lovelybooks gibt es massenhaft kritische, 1,2 oder 3-Sterne-Rezensionen, die dem Buch zusammengefasst immer dasselbe vorwerfen:
- es ist flach geschrieben
-die Grundidee hat Potenzial, wude aber überhaupt nicht ausgenutzt
-es wurde nur ein winziges Bisschen des Lebens gezeigt, nur ein kleiner Ausschnitt, der nicht reicht
-Die Protagonistin ist dumm
-Das Buch ist eine Zusammenfassung aller Bücher, die im interstellaren Raum spielen.

Ich kann diese Punkte nachvollziehen, irgendwie.
Dennoch ist es mir während dem Lesen nicht so vorgekommen.

Wisst ihr, welche Art von Geschichten ich richtig hasse?
Die ganzen Jugendfantasybücher, bei denen man sich verarscht vorkommt: schüchternes Mädchen, neuer Junge, Liebe auf den ersten Blick, dunkles Geheimnis, dunkle Prophezeiung, Happy End mit Kitschtorte.
Ich.kann.es.nicht.mehr.sehen.

Vielleicht liebe ich aus diesem Grund "Wir zwei in fremden Galaxien" so sehr.
-Ich kam mir beim Lesen so vor, als hätte Seren ihren eigenen Willen. Sie ist ein sehr depressives Mädchen, das sich viele Gedanken über die Sinnlosigkeit des Lebens macht, das generell viel nachdenkt und immer ein bisschen melodramatisch wirkt. 
-Domingo, der Love Interest, ist eine Art Bookboyfriend, dafür aber eigentlich zu untypisch. Was mich bei Jugendfantasy immer nervt, ist die Tatsache, das man ihm auf Teufel komm raus eine "dunkle Vergangenheit" andichten muss, um ihn "mystischer" zu machen. Auch Domingo hat da etwas, aber seine Ecken und Kanten wirkten authentisch. Außerdem ist er nicht die Art Babboy, die mir jedes Buch versaut - siehe Kaden aus Begin Again :D

-Können wir mal kurz innehalten und hudligen, WELCHE TOLLE IDEE DAS BUCH HAT? Sie ist neu, vielschichtig, spannend, mit so viel Potenzial ABER VOR ALLEM ist sie verdammt philosophisch, tiefgründig und etwas, über das man wirklich nachdenken kann. Etwas, das Tiefgang hat. Wie oft kommt das bei Jugendfantasy vor? Genau.
(Einwand: Ich weiß nicht genau, in welches Genres das Buch gehört. Erst einmal ist es irgendwie Fantasy, streng genommen kann die Geschichte aber auch passieren. Teil 2 wird das endgültige Genre herausfinden.)

-Zur Kritik: Wir sehen nur einen kleinen Teil des Universums.
Ja. Natürlich.
Denn genauso funktioniert das Leben, oder?
Man ist in seiner kleinen Existenz gefangen, die einen bestimmt. Man weiß von der Welt, man kennt Geschichten, aber gesehen hat man immer nur seinen kleinen Teil.
Außerdem gehört Seren der verlorenen Generation an. Es ist darauf ausgelegt, dass wir so wenig vom "System" mitbekommen, dass wir mit so wenig "Informationen" gefüttert werden, weil das seit sechzehn Jahren ihr Leben ist. 
Jeden. Tag.
Und wenn wir das nicht mal 332 Seiten aushalten ... können wir uns vielleicht vorstellen, wie das für sie sein muss.



Das Buch soll eine Zusammenfassung sein aller Bücher, die bisher auf diesem Gebiet erscheinen sind?
Mh. Ich habe These Broken Stars gelesen - und es war total anders.
Ich höre gerade Der Rat der Neun - und es ist total anders.
Ich kenne und liebe die Luna-Chroniken - und sie sind total anders.
Vielleicht kenne ich die entsprechenden Bücher nicht, mit denen "Wir zwei in fremden Galaxien" verglichen wird, aber momentan prallt die Kritik an mir ab.

Noch ein Grund zum Schluss, wieso mir das Buch so gut gefallen hat:

Es war traurig. Verdammt halszuschnürend, erdrückend traurig.
Gut, das sind viele Bücher. Ich weine auch nicht selten, muss ich zugeben, aber hier waren die Emotionen im letzten Drittel so greifbar, so authentisch, so ... beklemmend, dass ich fast aufgehört hätte zu lesen. Diese eine Szene ... die ich euch nicht verraten werde ... aber diese eine Szene hat mich gebrochen.

Tolle, tolle Leistung, Kate Ling!
Ich kann Teil 2 nicht abwarten.

 

Mittwoch, 22. Februar 2017

[REZENSION] THE KISS OF DECEPTION/ KUSS DER LÜGE VON Mary E. Pearson

Ich dachte schon, der Februar wäre unfähig, mir gute Bücher zu bescheren nach dem Vollflop "Begin Again", aber dann kam Lia.
Dann kam Rafe.
Dann kam Kaden.

Fast ein Jahr steht "Kiss of Deception" nun schon bei mir im Regal, aber da nun der Hype auch im Deutschen ausgebrochen ist, konnte ich meine Neugier nicht länger unbefriedigt lassen und musste es lesen.





Für alle Interessenten gibt es den deutschen Klappentext:

Sie befahl, und das Licht gehorchte. Auf einen Wink von ihr fielen Sonne, Mond und Sterne auf die Knie und erhoben sich wieder. Es war einmal eine Prinzessin, mein Kind, und die ganze Welt lag ihr zu Füßen ...

Blonde Locken, ein warmer Blick, freundlich - der eine. Dunkle Augen, braungebrannt, ein beunruhigendes Lächeln - der andere. Gleich zwei Männer sind es, die Lias Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Es ist der erste Abend, an dem Lia als Schankmädchen in der Taverne arbeitet. Dabei ist sie eigentlich eine Prinzessin. Doch sie ist auf der Flucht, weggelaufen von zu Hause, weil sie sich nicht auf die Ehe mit einem Prinzen einlassen wollte, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Was sie nicht ahnt: Einer der beiden Männer ist der Prinz, gegen den sie sich entschieden hat. Und der andere ein Mörder, losgeschickt, um Lia zu töten. Während Lia sich zu beiden hingezogen fühlt, ahnt sie nicht, dass sie längst in größter Gefahr schwebt ...
(Quelle: Amazon.de)

Ich habe mir das Buch damals gewünscht, weil von einem riesigen Plottwist die Rede war, der alles in Frage stellen würde, der dich die Welt nicht mehr verstehen lässt, der dich mit tauend Fragezeichen zurücklässt. 
Nun, davon habe ich nichts gemerkt.
Klingt es blöd, wenn das meine einzige Kritik ist?

Ich LIEBE Kiss of Deception. 
Ich liebe das Setting, die Charaktere, die Geschichte, die Idee. Ich liebe alles.
Ich liebe es, dass Lia keine nervige Feministin ist, aber dennoch ihren eigenen Kopf hat und sich durchsetzen kann. Ich liebe es, dass in diesem Buch nicht alle Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern auch unschöne Dinge geschehen. Ich liebe Rafe und Kaden, die beiden unperfekten Männer, die Lia irgendwie lieben ... aber es steht so viel dazwischen.

Normalerweise mag ich High Fantasy nicht, weil sie mir meistens zu abgedreht vorkommt. Hier war das nicht der Fall. Hier kam es mir vor, als wäre ich mit Lia auf der Reise, als würde ich ihre Ängst, aber auch ihre Freude spüren. Als wäre ich eins mit ihr.

Die Geschichte war wahnsinnig spannend, aber anders als bei vielen Fantasy/Historisch/was weiß ich-Romanen lag der Fokus nicht nur auf der Story. Zwischendurch gab es viele, kleine Weisheiten, die mir extrem gut gefallen haben, weil sie mir immer noch im Kopf herumgeistern.

Lias Geschichte war ein Genuss - ich bin ja so gespannt auf Teil 2!


Dienstag, 21. Februar 2017

[AUSLOSUNG XXL GEWINNSPIEL]

Guten Abend, ihr Wundervollen :).

Ein paar von euch haben sicher schon auf die Auslosung des großen Gewinnspiels gewartet, das ich vor kurzem auf meiner Facebookseite gestartet habe. Eben hatte ich Zeit und konnte den Gewinner ziehen.






TROMMELWIRBEL!!!!

Gewonnen hat:

Bibi Volp

Liebe Bibi, bitte schreibe mir eine Mail: regina-meissner.a@gmx.de und teile mir dort deine Adresse mit, damit ich das Päckchen losschicken kann :).

An alle anderen: Bald gibt es schon ein neues Gewinnspiel :).

Ich wünsche euch einen schönen Abend :).

Sonntag, 19. Februar 2017

[WANT TO READ - GANZ OBEN AUF DEM SUB]

Heyho ihr Wundervollen :).
Heute zeige ich euch die sieben Bücher, die ganz oben auf meinem Sub liegen. Die Bücher, die ich in nächster Zeit unbedingt lesen will, weil ich so gespannt auf sie bin...





Ein paar Worte zu den einzelnen Büchern:

1. A court of thrones and roses:
Sarah J. Maas' Throne of glass musste ich abbrechen, weil es mir nicht gefallen hat. Dennoch will ich der Autorin eine neue Chance geben. Ich mag das Märchen "Die Schöne und das Biest" sehr gern und habe gehört, dass "A court of thrones and roses" nicht so actionreich sein soll wie "Throne of Glass" und der Fokus hierbei eher auf Charakterentwicklung und Liebesgeschichte liegt. So etwas gefällt mir besser.

2. The one memory of Flora Banks
Das ist ein typischer Young Adult Titel, von dem ich mir beinahe schon sicher bin, dass er mir gefallen wird. Es geht um ein Mädchen, das sich nichts merken kann, bis es von einem Jungen geküsst wird. Ich erwarte jene Besonderheit, die ich auch bei "All the bright places", "Under rose-tainted skies" und "Our chemical hearts" gespürt habe.

3. Noah:
Ab und an muss es auch bei mir mal ein Thriller sein und wenn, dann nur Fitzek. Bisher habe ich vier Bücher von ihm gelesen, eins war leider ein Vollflop "Amokspiel", aber die drei anderen "Die Therapie", "Passagier 23" und "Das Paket" haben mir wahnsinnig gut gefallen. Ich bin schon ganz gespannt auf "Achtnacht", das im März erscheinen soll.

4. Die Bibliothek der besonderen Kinder
Endlich mal wieder eine Fantasyreihe, die mir richtig richtig richtig gut gefällt. Sie ist skurril, seltsam, abgedreht und genau das, was ich gesucht habe. Teil 1 und 2 waren toll, jetzt bin ich gespannt auf das große Finale.

5. The Black Key
Auch das ist ein Reihenfinale. Von "Das Juwel" damals habe ich mir gar nicht viel erhofft, wurde aber eines Besseren belehrt. Eine unfassbar kluge, spannende und süchtigmachende Geschichte, Teil 2 ist fast genauso gut und ich will natürlich wissen, wie Violets Reise endet.

6. Wir zwei in fremden Galaxien
Das Buch habe ich erst letzte Woche gekauft und es mitgenommen, weil es ein richtiger Eyecatcher war. Ich komme an schönen Covern nur schwer vorbei :). Die Geschichte stand vorher nur so halb auf meiner Wunschliste, aber als ich das Buch in der Hand hatte, musste es mit!

7. These Broken Stars - Jubilee und Flynn
Bevor jetzt wieder alle meinen, TBS wäre sooo langweilig und sooo überbewertet, muss ich etwas sagen: Ich habe Teil 1 GELIEBT, ich habe Lilac und Tarver GELIEBT, ich habe das Setting GELIEBT und ich war soooo in der Geschichte drin wie schon lange nicht mehr. Die Kritik an Teil 1 kann ich nur sehr schwer (nein, eigentlich gar nicht!) nachvollziehen. Wenn Teil 2 auf dem Niveau bleibt, bin ich mehr als zufrieden.

Welche Bücher stehen bei euch ganz oben auf dem SUB? Auf welche Geschichten freut ihr euch? 
Lasst es mich in den Kommentaren wissen :).

Samstag, 18. Februar 2017

[SAMSTAGSGESTÄNDNISSE 3]

Schon wieder ist eine Woche vorbei, schon wieder ist Samstag. Das bedeutet, es ist Zeit für...

Was habe ich diese Woche gemacht? 
An Valentinstag war ich in Köln im Schwimmbad. Vorher habe ich Bücher gekauft.
Am Mittwoch habe ich meine letzte Klausur geschrieben.
Am Donnerstag habe ich gearbeitet.
Am Freitag Abend war ich im Kino.
Montag, Mittwoch, Freitag im Fitnessstudio.
Dazwischen gelesen, geschrieben, gegessen, geschlafen.
Es ist doch immer nur dasselbe. Und es kommt mir vor, als würde ich auf der Stelle treten und nicht vorankommen.
Im Dezember werde ich mit etwas Glück meinen Abschluss bekommen. Dann sind 5 Jahre Studium vorbei. Und danach? Ja, danach, du dummes, verdammtes Wort. Ich weiß nicht, wie ich dich definieren kann, weil du mir Angst machst.
Ich weiß, was ich will. Ich weiß, was ich nicht will.
Aber manchmal reicht das nicht.
Denn was, wenn ich nicht gut genug für das bin, was ich will? Und dazu gezwungen sein werde, das zu tun, was ich auf keinen Fall will?
Könnte ich mir jetzt in diesem Moment eine Superkraft wünschen, wäre es die Bestimmung über die Zeit. Ich würde das JETZT ewig lange ausdehnen, weil es genau das JETZT ist, in dem ich verharren will. Mein Leben ist JETZT gerade so wunderbar unvollkommen perfekt, dass ich nicht will, dass es sich irgendwie ändert.
Es ist nicht alles gut.
Aber hey, mir gehts gut.
Mehr oder weniger.
Aber allgemein.
Geht es irgendwie.
Und das reicht.
Veränderungen sind normal, oder? Sie gehören zum Leben dazu. Aber muss man sie deshalb gut finden? Muss man ihnen mit Freude ins Gesicht sehen?
Ich nicht.
Wahrscheinlich habe ich mich ein bisschen zu sehr in das Jetzt verliebt.
Wisst ihr, mir gefällt mein Leben.
Ich bin Studentin, ich arbeite nebenher, ich schreibe mir die Finger wund, ich lese lese lese, ich sehe die Welt, ich reise, ich erfülle meine Pflicht - aber darüber hinaus bin ich genau die Version von mir, die ich sein will.
Kann man da nicht vertsehen, dass ich Angst habe, dass mir all das genommen wird?
Nach dem Dezember fängt dieses schreckliche Danach an.
Aber Davor
will ich gar nicht an das Danach denken.
Denn Davor ist das Danach nur ein Begriff.
Und Worte können uns ja nichts tun, oder?
Genug mit dem pseudophilosphischen Geplapper! Was habe ich effektiv diese Woche gemacht?
Ich habe mich wahnsinnig über Winterstern gefreut - eine Winteranthologie, in der auch eine Kurzgeschichte von mir abgedruckt ist.





Gestern Abend im Kino habe ich "Split" gesehen - verdammt, war das genial! Es geht um einen Mann, der über zwanzig Identitäten in sich vereint und drei Mädchen entführt. Was heraus kommt, ist eine zutiefst verstörende, abstruse Geschichte mit einem Ende, das mich ... sprachlos gemacht hat.

Heute stehen Uni-Sachen auf dem Programm. Außerdem werde ich weiter in Kiss of Deception lesen <3.

Ich wünsche euch eine schöne Woche :)




 

Donnerstag, 16. Februar 2017

[CURRENTLY READING]

Kennt ihr schon Winterstern aus dem Sternensandverlag? Ich lese die Anthologie gerade und habe schon viele zauberhafte Geschichten entdeckt :). Für die kalten und grauen Tage ist diese Kurzgeschichtensammlung genau das Richtige.




Schön daran ist auch, dass man die Geschichten in beliebiger Reihenfolge lesen kann und sie nicht allzu lang sind. So kann man auch mal was dazwischen schieben, wenn nicht so viel Zeit ist :). Schaut unbedingt mal rein!

Montag, 13. Februar 2017

[REZENSION BEGIN AGAIN VON MONA KASTEN]

Ich bin ein Mona Kasten Fan, verfolge sie auf Youtube nun schon eine ganze Weile und mag ihre Videos wirklich sehr gern. Es war klar, dass ich früher oder später auch ein Buch von ihr lesen würde. "Begin Again" war und ist in aller Munde & scheinbar jeder liebt es.

Ich auch?
Ich nicht.






In Begin Again geht es um Allie, die zum Studieren in einen kleinen Ort zieht, um die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Sie kommt bei dem unglaublich attraktiven, natürlich aber auch geheimnisvollen, Kaden unter. Das New Adult "Drama" nimmt seinen Lauf.

Mh.
Es ist wirklich schade, denn ich hatte Lust auf die Geschichte und habe gehofft, dass ich mich in sie fallen lassen kann, wie es damals bei Kirschroter Sommer oder dem ersten Teil der After Reihe der Fall war.
Aber es hat nicht geklappt. Es war einfach zu viel.
Zu viel Klischee.
Zu wenig Handlung.
Zu wenig authentische Probleme.
Zu viele flache Charaktere.
Auch wenn das böse klingt: Begin Again ist ein Zusammenschnitt aus allen bekannten New Adult Romanen. Aus jedem wurden ein, zwei Ideen übernommen und diese zu einer neuen Geschichte verwoben. Das finde ich sehr schade, denn ich glaube, dass Mona mehr kann. Ihren Schreibstil zum Beispiel fand ich gar nicht so übel - das Ende hat sie auch sehr schön hinbekommen.

Was mich auch massiv gestört hat - aber wahrscheinlich ein generelles Problem des Genres ist - war die Vorhersehbarkeit. Man wusste immer, was als Nächstes passieren würde, nichts war überraschend oder neu. An vielen Stellen kam ich aus dem Augenverdrehen gar nicht mehr raus.

Versteht mich nicht falsch: Ich mag Klischees. Klischees können, wenn sie richtig eingesetzt werden, ein tolles Buch ergeben. Hier war aber alles falsch.
Allie ist die typische Tussi, die viel redet, viel weint und eine Schwäche für Katzen hat (Komischerweise hat mich die Beschreibung von Allie sehr an Mona selbst erinnert...)
Kaden ist der undurchsichtige Badboy, der mit der dunklen Vergangenheit, der, der sagt, man soll sich von ihm fernhalten bla bla bla bla bla.
Ehrlich, ich bin so genervt von dem Mist.
Wisst ihr, wie schwer es ist, eine gute Liebesgeschichte zu finden, wenn Bad Boys, Millionäre und was weiß ich die Welt bevölkern?
(An dieser Stelle ein tiefes Danke an Colleen Hoover, Amy Harmon, Jennifer Niven, John Green ... ihr schreibt das, was ich suche. Solange es euch gibt, bin ich zufrieden.)

Nun ja.
Begin Again ist Badboy Again.
Teil 2 werde ich nicht mehr lesen.

Leider hat es nur für 2 Sterne gereicht.



Sonntag, 12. Februar 2017

[GEWINNSPIEL XXL]

ACHTUNG! Das Gewinnspiel findet auf meiner Facebookseite statt :). Bitte kommentiert also da. 

Da ich heute gute Laune habe und Sonntage immer recht entspannt sind, habe ich ein Gewinnspiel für euch vorbereitet.

Zu gewinnen gibt es:
-einen exklusiven Hogwarts Stoffbeutel (für die Potterheads unter euch)
-ein Überraschungsbuch, das romantisch, lustig, ein Hardcover und ungelesen ist
-exklusive Goodies von tollen Autoren
-einen magischen Umschlag
-Kuschelsocken für den perfekten Leseabend

Ihr wollt dieses Päckchen gewinnen?
-Liked meine Seite Fairies, Books & Unicorns
-schreibt einen lieben Kommentar

Das war's! ACHTUNG: Wenn ihr meinen Blog abonniert http://fairiesbooksunicorns.blogspot.de/ , bekommt ihr ZWEI zusätzliche Lose! Dazu schreibt ihr bitte in euer Kommentar, unter welchem Namen ihr mir folgt :).

Gern dürft ihr Freunde verlinken oder den Beitrag teilen :).

Ich wünsche euch allen viel Glück!

Versand erfolgt nach Deutschland, mitmachen darf jeder, der mindestens 18 ist oder die Einverständniserklärung seiner Eltern hat. Facebook hat nichts damit zu tun, Barauszahlung und der Rechtsweg sind ausgeschlossen. Ausgelost wird am 20.2.2017, danach verkünde ich den Gewinner auf meinem Blog.

Samstag, 11. Februar 2017

[SAMSTAGSGESTÄNDNISSE]

Willkommen in Woche 2 meines neuen Formats:

Samstagsgeständnisse ist ein Wochenüberblick. Eine Statistik. Es sind aber auch meine Gedanken, meine Pläne und mein Innenleben. Zumindest ein bisschen davon.

Nun gut, was ist diese Woche passiert?

Besonders viel bedeutet hat mir, dass ich mein Buch fertig geschrieben habe! Die Geschichte von Luke und Ebony ist mit Abstand die intensivste und authentischste, die ich je verfasst habe und gerade deshalb bedeutet sie mir so viel. Sogar mehr als meine anderen Bücher. Ich kann noch nicht sagen, wann ihr das Buch zu lesen bekommt, das steht noch in den Sternen, aber auf meiner Seite habe ich bereits einige Hinweise zum Plot gestreut. Es würde mich freuen, wenn ihr mal vorbeischaut.

Am Donnerstag habe ich die Unterlagen für meine Examensarbeit losgeschickt und warte nun darauf, dass mein Thema bestätigt wird. Wenn das der Fall ist, liegen 12 Wochen Schreibarbeit vor mir. Leider die Art von Schreiben, die ich zutiefst hasse: wissenschaftlich. Ich habe sehr wenig Motivation und freue mich schon auf den Mai, in dem es endlich vorbei sein wird.

In dieser Woche habe ich Ich gebe dir die Sonne von Jandy Nelson fertig gelesen und mit 4 Sternen bewertet. Es war kein Buch, das mich voll überzeugen konnte, aber es war eine spezielle Geschichte, die ich nicht mehr missen möchte. Momentan lese ich Begin Again von Mona Kasten und mag es leider nicht so sehr.

Heute war ich in Frankfurt und habe unter anderem etwas für ein Gewinnspiel eingekauft, das schon morgen starten soll. Ich hoffe, dass euch meine Auswahl gefallen wird. Außerdem habe ich in einer Buchhandlung ein Buch gefunden und es in einem Rutsch durchgelesen. Mehr dazu gibt es auf meiner Bücherseite.

Und ansonsten?
Stecke ich noch immer in der Klausurphase.
Fühlt es sich seltsam an, kein großes Schreibprojekt zu haben.
Plane ich meine nächsten Reisen - manchmal glaube ich, dass ich nur arbeiten gehe, um von hier wegzukommen :).

Ich hoffe, dass es euch gut geht und ihr eine schöne Woche hattet!





Freitag, 10. Februar 2017

[NEUZUGÄNGE JANUAR]



Heute zeige ich euch die Bücher, die bei mir im Januar eingezogen sind. Natürlich waren es mal wieder viel mehr als geplant - der Subabbau ist also in den Februar verschoben
Gelesen habe ich von den Büchern bereits "Wie die Luft zum Atmen", "Ein Teil von uns", "Ich gebe dir die Sonne" und "This song will save your life".
Bei den Neuzugängen waren zwei Rezensionsexemplare dabei, einmal "Ich gebe dir die Sonne" und "Der Rat der Neun". Das Hörbuch habe ich soeben angefangen und bin schon ganz gespannt :)
Kennt ihr einige der Bücher, die neu bei mir eingezogen sind? Könnt ihr mir eines der Bücher empfehlen, das ich noch nicht gelesen habe?

Montag, 6. Februar 2017

[REZENSION ICH GEBE DIR DIE SONNE VON JANDY NELSON]

Eigentlich sollte das hier eine 3 Sterne Rezension werden. Denn eigentlich hat mir das Buch bis zu einem gewissen Zeitpunkt nicht gefallen.
Aber.
irgendwie.
hat es etwas in mir in Bewegung gesetzt.
Und.
irgendwie.
hat es mir glaube ich etwas gegeben.





Es geht um "Ich gebe dir die Sonne" von Jandy Nelson. Um euch einen Überblick zu geben, habe ich erst einmal den Klappentext:

Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler ... (Quelle: Amazon)

Am Anfang war ich neugierig. Gespannt. Hin- und hergerissen zwischen Meinungen, die meine Ansicht vielleicht schon vorher geprägt haben.
Die ersten 50 Seiten waren ein Kampf. Der "ach so tolle, von allen geliebte Schreibstil" hat mich in den Wahnsinn getrieben, ich fand ihn einfach nur übertrieben und blöd.

Jetzt, über 400 Seiten später, erkenne ich, dass der Stil Zeit gebraucht hat, um sich zu entfalten. Dass die Metaphern erst ab der Hälfte des Buches wirken und mich im letzten Drittel wirklich berührt haben. Würde ich nach schönene Stellen, nach besonderen Zitaten in diesem Buch suchen, gäbe es wohl hunderte. Viele haben mich zum Schmunzeln gebracht, viele haben etwas in mir angestoßen und einige mich zum Nachdenken gebracht. Jude und Noah sind, was das angeht, sehr besonders.

Die Geschichte an sich ist eine Geschichte voller Wirrungen, voller Missverständnisse, voller Hass und Versöhnung. Es geht um eine zerrüttete Familie. Vor allem aber geht es um Kunst.
(Vielleicht lag dort anfangs mein Problem, denn ich - wie ich schandhaft eingestehe -  habe keinen Bezug zu Kunst. Absolut keinen. Nichts, nada. Wenn ich vor einem Bild stehe, ist es so, als würde ich auf ein leeres Feld starren. Ich fühle nichts. Ich verstehe es nicht, das gebe ich gern zu. Aber Kunst und ich sind zwei verlorene Seelen, die nie zueinander finden werden.)
Und doch hat Noah es geschafft, die Kunst für mich zum Leben zu erwecken. Nicht für immer, nicht für lange Zeit. Aber für die Dauer seiner Geschichte. Er ist wahnsinnig leidenschaftlich und diese Passion spürt man in jedem Wort.

Jude ist eifersüchtig und störrisch, aber nicht weniger begabt. Sie befindet sich in einer Phase irgendwo zwischen Selbstfindung und Selbstzerstörung. Und sie verliebt sich, obwohl sie der Männerwelt abgeschworen hat.

Jude und Noah sind besonders. Aber Jude und Noah waren nicht immer einfach. Nach 477 Seiten sind sie mir ans Herz gewachsen, aber es hat gedauert, bis ich mich für sie interessiert habe. Minimum die erste Hälfte, wahrscheinlich sogar länger.

Wieso wollte ich erst nur drei Sterne geben?
Sprache top, Plot ... nun ja, nicht flop, aber ausbaufähig. Ich mag die verschiedenen Sichtweisen, die unterschiedlichen Jahre und das Zusammenführen am Ende. Trotzdem finde ich, dass in einem sehr dicken Buch sehr wenig passiert. Und dass immer wieder das Gleiche passiert.

Mh.
Und doch.
Werde ich in Zukunft am besten auf mehrere Pferde setzen. 

 

Sonntag, 5. Februar 2017

[GEWINNERVERKÜNDIGUNG]

Es tut mir leid, dass es mit dem Auslosen etwas gedauert hat. 

Aber 234 Lose brauchen ihre Zeit. Danke, dass ihr so zahlreich mitgemacht habt, das freut mich riesig. Leider kann es nur eine Gewinnerin geben

-und ich bin wahnsinnig froh, dass sie auch hier meinem Blog folgt!-

TROMMELWIRBEL!

Elias und Laia Band 1 geht an Sarah Tauber

Liebe Sarah,
bitte schreibe mir eine Mail unter: regina-meissner.a@gmx.de und teile mir deine Adresse mit :).

An alle anderen: Seid nicht traurig, bald gibt es ein neues Gewinnspiel :).

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag :).   

Samstag, 4. Februar 2017

[SAMSTAGSGESTÄNDNISSE 1]


Drei Geständnisse:

1. Ich bin zu wenig.
2. Ich habe Angst vor meinen Worten.
3. Da kommt Großes auf mich zu - und ich bin zu klein.

Willkommen zu meinem neuen Format - Samstagsgeständnisse.

Jeden Samstag werde ich meine Woche reflektieren, euch berichten, was in den letzten Tagen anstand und mir Dinge eingestehen, die ich aussprechen muss, weil ich sonst ersticke.

Los geht's!

Am Montag bin ich aus Prag zurückgekommen und noch immer ganz verzaubert, umnebelt vom Geruch des Fremden. Das Reisen ist ein Teil von mir geworden und jeder neue Ort, den ich sehe, trägt dazu bei, dass die Sehnsucht in mir größer wird. Es geht mir gar nicht so sehr darum, wohin ich reise, es geht mir darum, wegzusein.
Wegzulaufen, zu verschwinden, verloren zu gehen.

Ich versuche, die Uni weitgehend aus meinem Social Media Leben rauszuhalten, aber heute kann ich sie nicht ignorieren, weil sie wie ein dunkles Omen vor mir steht, wie ein riesiger Felsblock meine Sicht versperrt und jeden meiner Gedanken bestimmt. Vor mir liegt eine Klausur (haha), aber verdammte drei Hausarbeiten und meine Examensarbeit. Zusammen sind das etwa 150 Seiten, die ich in drei Monaten schreiben muss und ich drehe jetzt schon durch.

Denn.
da.
ist.
so.
viel.
Wichtigeres.

Meine Bücher
Ich schreibe seit November an dieser Geschichte. An dieser einen, ganz besonderen Geschichte, die sich in mein Herz geschlichen und sich dort ein Haus gebaut hat. So eins, wie ich es schon immer haben wollte. Große Fenster, weitläufig, aber mit Rückzugsorten. Mein Buch ist genau das: mein Rückzugsort. Ich lebe in meinen Protagonisten, Luke und Ebony, und ja, sagt das nicht jeder? Ich verspreche euch: Ich tue es. Denn sie haben zu mir gefunden. In London, an einem stürmischen Tag im Oktober, waren sie einfach da. Ich stand vor ihnen mit offenem Mund, konnte es nicht fassen. Ihre Geschichte haben sie mir erst ein paar Wochen später erzählt, aber lasst es euch sagen: es ist eine gute. Eine mit Tränen und Waffen und Weinen und Schlägen und Trauer und Scherben.
aber.
Es ist eine gute.
Genau deshalb habe ich Angst vor dem Ende. Denn es liegt vor mir, zum Greifen nah, aber es ist, als wäre aus einer Worttänzerin eine Stumme geworden. Ich weiß, was ich sagen will, aber Wörter versagen. 

Und da ist diese ständige, andere Angst. Die Angst, der Druck, der kleine Gnom, der mir im Nacken sitzt und fragt, wieso ich nicht für Nachschub sorge, wieso tausend Personen tausend Bücher veröffentlichen und ich keins nachlege. Ich weiß, dass diese Gedanken lächerlich sind - denn im November ist erst Maskierte Weihnachten erschienen, aber in mir hat sich Unruhe eingenistet, dass ich zu langsam bin, dass ich nicht genug schreibe, dass ich
es nie schaffen werde, mal davon zu leben.
(Ja, ich setze mich gern unter Druck.)

Ich schlafe ein und mein Herz klopft.
Ich wache auf und mein Herz klopft.
Meine Gedanken sind voll und meine Taten leer.
Ich kann nur schreiben, wenn es um nichts geht - so wie jetzt. Denn das klappt überraschenderweise gut.

Stichwort gut:
Denn ich sollte lernen, das Gute zu sehen, es einzufangen und jede Ecke meines Zimmers damit zu tapezieren. Das Zimmer des Hauses, wo die Geschichte wohnt, die noch geschrieben werden muss.

Denn es gibt das Gute. Auch in dieser Woche.
Es gab Prag. Es gab Geschichten. Serien. Lachen. Puzzlen. Essen (Essen ist immer gut). Und es gibt diesen Moment, in dem ich in meinen Worten lebendig werde.
Vielleicht reicht das.
Und vielleicht reiche ich.
Doch in mir bleibt es gefangen, das große Aber.


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende :)  .




Donnerstag, 2. Februar 2017

[CURRENTLY READING]

Heute Abend schreibe ich meine erste Klausur an der Uni, der Auftakt zu einem Marathon aus Tests, Hausarbeiten, Essays und meiner Examensarbeit. Ich könnte jetzt schon durchdrehen, aber lassen wir das.
Nach der Klausur heute ist aber endlich Lesezeit. Wer kennt "Ich gebe dir die Sonne" schon? Ich habe bereits angefangen, bin aber noch nicht sehr weit :)
Danke an cbt für das Rezensionsexemplar :):

Mittwoch, 1. Februar 2017

[LESEMONAT JANUAR 2017]

Heyho!
Pünktlich am 1. Februar - das ist heute (!) gibt es meinen Lesemonat für den Januar. Es war ein aufregender Lesemonat mit vielen tollen Geschichten, einem Herzensbuch, einem Riesenflop und viel Spannung. 

Im Januar 2017 habe ich insgesamt 10 Bücher gelesen, das waren 3734 Seiten und macht einen Tagesschnitt von 120 Seiten. Soweit so gut.



Die Bücher waren alle Prints, Ebooks gab es dieses Mal keine.

Die Genreverteilung sieht folgendermaßen aus:

Fantasy: 3
Young Adult: 6
New Adult: 1

Diesen Monat gab es einige richtig gute Geschichten, die ich alle mit 12 Punkten (4,5 Sternen) bewertet habe. Hierunter fallen Sternenwald, Alles, was ich sehe, Jane & Miss Tennyson und Wie die Luft zum Atmen. Wenn ihr auf die Titel klickt, kommt ihr zu meiner Rezension.



Mein absolutes Highlight und das einzige Buch mit 13 Sternen war The sun is also a star von Nicola Yoon. Ich könnte hundert Seiten füllen, wieso es mir so gut gefallen hat, aber ihr solltet es selbst lesen. Wirklich. Unbedingt. Sofort.



Der größte Flop in diesem Monat war Tell me three things. Ich weiß bis heute nicht, was mir das Buch sagen wollte. Wahrscheinlich gar nichts. Mh. 5 Punkte und ein meeeh, für mehr hat es nicht gereicht. 2 Sterne, um es anders auszudrücken. Auch This song will save your life war leider ein Flop. Hierbei hat es für knappe 3 Sterne und 7 Punkte gereicht.






Was habt ihr diesen Monat gelesen? Welche Bücher haben euch gefallen, welche eher nicht?