Freitag, 6. Januar 2017

Rezension Panic Lauren Oliver

Ein paar Sätze vorneweg:
Panic wurde von Lauren Oliver geschrieben, einer Autorin, die ich sehr schätze. Die Delirium Reihe gehört zu meinen Lieblingen und "Wenn ich sterbe" habe ich ebenfalls verschlungen. Trotzdem waren meine Erwartungen an Panic nicht so sonderlich hoch. Mich hat der Klappentext nicht wirklich angeschrieben, dennoch wollte ich dem Buch eine Chance geben.

Ich kam schwer in die Geschichte rein. Es gab tausende Charaktere, die am Anfang einfach blass geblieben sind und denen es an Substanz gefehlt hat. Das wurde später besser, aber außer Heather konnte ich mich mit niemandem wirklich anfreunden.

Die Prüfungen hätten so viel spannender sein können. Um ehrlich zu sein stand das Spiel Panic eher im Hintergrund. Vorranging ging es um die persönlichen Probleme der Hauptpersonen, die nicht immer wirklich spannend waren. Leider.
Schade war auch, dass die Prüfungen so kurz abgehandelt wurden.

Das Buch war nicht schlecht - es war aber nicht herausragend. Die Ideen, die Umsetzung - all das ist irgendwie schon mal da gewesen und war nichts Neues. Wahrscheinlich hat mich der Anfang am meisten gelangweilt, danach wurde es spannend - aber völlig überzeugen konnte es mich nicht.

Panic bekommt von mir 3,5 Sterne. Leider habe ich Lauren Olivers Zauberhände in diesem Buch etwas vermisst.


 

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