Freitag, 6. Januar 2017

Rezension Maybe Someday von Colleen Hoover

*****REZENSION MAYBE SOMEDAY*****

Titel: Maybe Someday
Autorin: Colleen Hoover
Verlag: dtv
Seiten: 427
Genre: New Adult

Klappentext:

Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich.
(Quelle: Amazon.de)

Vorneweg:
Ihr wisst, dass ich Colleen Hoover liebe.
Also liebe ich auch dieses Buch. Das steht ganz außer Frage.

Meine Meinung:
Hoover-Bücher liest man schnell, meistens in einem Zug. Hoover-Bücher machen süchtig, wollen inhaliert und geliebt werden. Hoover-Bücher sind die Bücher, die man nicht mehr aus der Hand legt.
So war es bei Hope Forever.
So was es bei Slammed.
So war es bei Never Never.
So war es bei November 9.
So war es bei Confess.
So war es bei Maybe Someday.

Maybe Someday zu lesen, war wie in einem Rausch gefangen zu sein. Das Buch war meine Droge und ihr Abhängiger. Die 400 Seiten haben sich mal wieder angefühlt wie ... 2? :D Wie gesagt, ich konnte nicht aufhören.

Und das, obwohl die Vorzeichen nicht gaaanz so gut standen wie bei anderen Hoover Büchern.
Erstens: Der Klappentext hat mich nicht wirklich überzeugt, da war zu wenig Konfliktpotenzial. (Wie falsch lag ich doch. Wie dumm war ich!)
Zweitens: Ich stehe nicht auf Musiker. Keine Ahnung, wieso, aber dieses Rockstar-Gehabe ist absolut nicht meins. (Glücklicherweise war Ridge ganz anders. Ridge war ... unfassbar.)

Wie hat mir das Buch also gefallen?
Gut? Nein.
Sehr gut? Nein.
Nein, das Buch war mehr.
Und es hat mir nicht nur gut gefallen, stellenweise habe ich es richtig gehasst. Das lag aber daran, dass es mir das Herz zerrissen hat. Dass es mit mir und meinen Gefühlen gespielt hat. Dass es mich etwas gelehrt hat, was ich vorher noch nie verstanden habe:

Sydney verliebt sich in Ridge. Ridge hat eine Freundin.
In 99 von 100 Fällen hasst man diese Freundin.
Nicht bei Hoover. Wäre ja auch zu einfach, was?
Nein, Maggie war ... toll. Ich habe sie wirklich gemocht. Sie hat mir leid getan, ich fand sie sympathisch, habe mit ihr gelitten ... all das! Und das hat es so schlimm gemacht!

Ganz ehrlich? Ich weiß gar nicht wirklich, was ich hier schreiben soll.
Der Mittelteil des Buches hat mich echt zerstört. Danach wurde es besser, das Ende war dann typisch Hoover. Der Mittelteil aber ... der hatte es echt in sich.

Was ich an diesem Buch geliebt habe?
Die Mind-Fuck-Momente.
Den ersten gab es auf Seite 62 und es hörte einfach nicht auf. Es.hörte.nicht.auf.
Wow.

Wahrscheinlich war diese Rezension gerade nicht allzu hilfreich, aber das sind genau die Gedanken, die ich mit "Maybe Someday" assoziiere. A propos: Ihr müsst euch die Lieder anhören! Normalerweise bin ich von so was kein großer Fan, aber die Lieder treffen hier echt ins Schwarze.

Maybe Someday bekommt von mir 13/15 Punkten. Damit steht es auf dem Treppchen unter Hope Forever/November 9, neben Slammed.


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