Freitag, 6. Januar 2017

Rezension Infernale von Sophie Jordan

*****REZENSION INFERNALE*****

Lange bin ich um dieses Buch drum rum geschlichen, habe es aber schließlich zu Ostern bekommen und binnen weniger Tage durchgesuchtet.

Titel: Infernale
Autorin: Sophie Jordan
Genre: Dystopie
Status: Band 1 einer Dilogie
Verlag: Loewe

Klappentext:
Der erste Band der neuen Jugendbuch-Reihe von Firelight-Autorin Sophie Jordan konfrontiert Leser mit der Frage, inwiefern unsere DNA unser Schicksal bestimmt. Der Auftakt zu einer spannenden Reihe überzeugt mit packender Action, gefühlvoller Romantik und der schwierigen Suche nach der eigenen Identität. Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet. Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden. Jemand. Niemand sagte: Das geht nicht. Niemand sagte: Mörderin. Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin? Sophie Jordan spinnt aus der Frage, wie stark Gene unseren freien Willen beeinflussen, eine actionreiche Jugendbuch-Reihe über den Versuch, sich seiner Vorherbestimmung zu entziehen.
(Quelle: Amazon.de)

Ich habe im Vornherein viel Gutes und Schlechtes über dieses Buch gehört und wollte mir daher unbedingt meine eigene Meinung bilden. Anfangs war ich etwas skeptisch, weil mir Davy nicht unbedingt sympathisch war, aber das hat sich schnell gelegt und die Handlung hat so rasant an Spannung zugenommen, dass sich das Buch zu einem richtigen Pageturner entwickelt hat. Ich habe überall gelesen - beim Anziehen, beim Waschen, beim Zähne putzen - ich musste wissen, wie es weiter geht und vor allem, wie es endet. Die Grundidee gefällt mir sehr gut und auch an der Umsetzung habe ich nicht viel auszusetzen, auch wenn sie anderen Dystopien sehr ähnelt. Das ist aber vielleicht gar nicht groß anders zu bewerkstelligen.
An Davy hat mich etwas genervt, dass sie ein Alleskönner war und quasi keine Schwächen hatte. So war ihr Fal natürlich noch tiefer, aber nicht unbedingt glaubhafter. Was mir aber umso besser gefallen hat, ist, dass sie einen richtigen Kampfgeist entwickelt und beschlossen hat, sich nicht kleinkriegen zu lassen. Ihre Entwicklung fand ich super, ebenfalls die Tatsache, dass sie nicht aufgegeben, sondern nach vorn gesehen hat.
Die Liebesgeschichte zwischen ihr und einem anderen Infizierten konnte mich noch nicht ganz überzeugen, daher hoffe ich, dass Teil 2 noch etwas mehr in dieser Hinsicht bietet.

Infernale ist etwas für Fans von neuen Ideen & vor allem für die, die Dystopien mögen. Für Befürworter der Delirium-Reihe, der Bestimmung und Cassia und Ky. 




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