Freitag, 6. Januar 2017

Rezension Elias und Laia von Sabaa Tahir

Warum "Elias und Laia" nichts für mich ist.

Nach all den Begeisterungsstürmen hab ich mit einem Meisterwerk gerechnet. Was ich bekam, war eine dünne, oberflächliche Geschichte mit Charakteren, die ich einfach nicht lieb gewinnen konnte.
Ehrlich, ich bin sooo enttäuscht.
Das Buch lag bei mir über einem Jahr auf dem SUB. Vor ein paar Tagen habe ich endlich die Lust versprüt, es zu lesen.

Ich habe es nicht ungern gelesen, das kann man nicht sagen. Es war fantastisch, sehr bildreich, geschrieben und die fremde Welt hat mir gefallen. Die Idee mit den Masken war auch ganz schön, wenn sie das Rad auch nicht neu erfunden hat.
Warum hat es nicht Klick gemacht?
Ich weiß es nicht. Ich wünschte, ich wüsste es und könnte mehr erzählen. Aber ich wurde nicht in die Geschichte reingezogen. Ich blieb auf der Betrachterebene - und das die ganze Zeit.
Mir war egal, was mit Laia passiert.
Ich habe Elias' Kapitel als unfassbar langweilig empfunden.

Zwischendurch gab es einzelne Szenen, die mir wirklich gut gefallen haben, aber die verflüchtigten sich nach ein paar Seiten und alles war wieder flach, langatmig und blöd.

Werde ich Teil 2 lesen?
In die Zukunft schauen kann ich nicht, aber so wie es bis jetzt aussieht, lasse ich erst mal die Finger von Sabaa Tahir.
Schade.
Das Buch bekommt von mir knappe 8/15 Punkten.


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