Montag, 11. Dezember 2017

[REZENSION] ALS ICH AMANDA WURDE von Meredith Russo

Nachdem der November so gut verlaufen ist und zahlreiche Highlights für mich hatte, habe ich im Dezember meine erste große Enttäuschung gelesen.

Amanda Hardy hieß nicht immer Amanda. Früher war sie Andrew. Jetzt hat sie endlich die Operationen hinter sich und ist auch biologisch ein Mädchen. Bei ihrem Vater in Tennessee, wo niemand sie kennt, möchte sie ein neues Leben beginnen. Zunächst scheint das auch zu klappen: Plötzlich gibt es Freundinnen statt Mobbing und bewundernde Blicke von Klassenkameraden. Doch dann verliebt sich Amanda. So richtig. Mit Grant erlebt sie eine wunderschöne Zeit. Er vertraut ihr und eigentlich will Amanda auch ihm vertrauen und ihm von ihrem früheren Leben erzählen. Nur wie? Amanda setzt auf Zeit – ein gefährliches Spiel ... (Quelle: Amazon.de)

Das Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste, dennoch haben einige kritische Rezensionen mich immer abgehalten, es zu kaufen. Nun ist Amandas Geschichte auf Deutsch herausgekommen und ich habe sie zu Nikolaus bekommen. Meine Neugier war weiterhin groß, also habe ich das Buch innerhalb zweier Tage gelesen. Leider verstehe ich die kritischen Rezensionen jetzt umso mehr.







Vorneweg: Das Thema ist wichtig. Es ist wichtig, dass darüber geschrieben und dass Aufklärungsarbeit betrieben wird. Bis zu einem gewissen Grad hat es diese Geschichte auch versucht. Aber leider.

Leider.
Leider.
Leider.

Ist "Als ich Amanda wurde" sehr plump geschrieben, beinahe schon kindlich. Es liest sich sehr wie ein Debüt - wie ein Debüt, über das niemand kritisch gelesen hat und das es ohne weitere Überarbeitung in den Handel geschafft hat. Meredith Russos Stil ist einfach, was nicht schlecht sein muss, aber hier war es mir zu wenig. Planlos reiht sie Handlungssätze aneinander, beschreibt das, was vorgeht, aber wirklich mitfühlen kann man dadurch nicht. Mir war diese Geschichte zu wenig. Zu wenig Hintergrundinformationen. Zu wenig Fakten. Zu wenig nachvollziehbare Gedanken. Amanda an sich ist ein toller Charakter, ein Charakter, der so viel Potenzial bietet, aber dieses wurde einfach nicht genutzt.

Mir kam es vor, als hätte Meredith Russo dieses Buch geschrieben, um auf das Thema Transgender aufmerksam zu machen. Das klingt jetzt vielleicht blöd, aber genauso war es: Es gab diesen thematischen Komplex. Aber es gab keine Rahmenhandlung. Außer Amanda keine ausgearbeiteten Charaktere. Keine Entwicklung. Die Story an sich - und das darf ich bewerten, denn es handelt sich um Belletristik, nicht um eine Biographie - war einfach unfassbar schwach, teilweise gar nicht vorhanden. Hätte man Amandas Hintergrundgeschichte außer Acht gelassen, wäre das ganze nur ein normales High School Buch ohne Konflikte und mit ganz vielen Momenten zum Augenverdrehen.

Und die Liebesgeschichte.
Ganz ehrlich? INSTA LOVE! Man versteht nicht, wieso sich Amanda verliebt, man versteht nicht, warum sie sich gerade in diesen Menschen verliebt, denn alles geschieht so schnell! Es wird nichts reflektiert, nichts hinterfragt und ihre Gefühle sind auf ein Minimum reduziert.
Diesem Buch hätten weitere 200 Seiten gut getan.

Für mich ist ein Buch nicht automatisch gut, nur wenn es ein wichtiges Thema vermittelt. Es geht auch um das WIE, um die Art und Weise der Darstellung. Und diese hat mich sehr enttäuscht. Daher gibt es von mir nur


Sonntag, 10. Dezember 2017

[DOPPELTE GEWINNSPIELAUSLOSUNG + NEUES GEWINNSPIEL]

Hey ihr Lieben, 

heute habe ich gleich zwei Gewinnspielauslosungen für euch. Eines davon fand auf meiner Autorenseite statt, das andere auf der passenden Facebookseite zu diesem Blog.

Auf meiner Bücherseite gab es ein original verpacktes Hardcover von "Die wahre Königin" zu gewinnen.





Dieses Buch hat gewonnen:

Dorothée Heilmann  


Auf meiner Autorenseite gab es ein signiertes Taschenbuch von "Maskierte Weihnachten" zu gewinnen.





Dieses Buch hat gewonnen:

Christina Rosinsky     

Liebe Dorothée, liebe Christina, schreibt mir bitte eine Mail unter regina-meissner.a@gmx.de
und teilt mir mit, welches Buch ihr gewonnen habt. Außerdem brauche ich noch eure Adresse, damit sich der Gewinn schnellstmöglich auf den Weg machen kann.

 An alle anderen:

Seid nicht traurig, denn auf meiner Autorenseite gibt es schon ein neues Gewinnspiel zum zweiten Advent! Dort könnt ihr ein signiertes Taschenbuch von Schwanenfeuer gewinnen.

Hier gehts lang: Klick mich  





Ich wünsche euch einen schönen 2. Adventssonntag! 

Donnerstag, 7. Dezember 2017

[LESEMONAT NOVEMBER]

Heyho ihr Lieben, 

mit ein bisschen Verspätung gibt es heute meinen Lesemonat November, der zwar nicht so viele Bücher, aber dafür einige Highlights bereit hielt. Außerdem habe ich im November mein 99. Buch beendet und mittlerweile auch Nummer 100 gelesen. Damit habe ich mein tiefes Ziel (mittleres  125, hohes 150) für 2017 schon geschafft. Allzu viele werden es wahrscheinlich aber auch nicht mehr :D

Diese Bücher habe ich im November gelesen:
1. Sebastian Fitzek - Flugangst 7A - 5 Sterne: Rezension
2. Regina Meißner - Blaubunte Schmetterlinge
3. Brigid Kemmerer - Der Himmel in deinen Worten - 5 Sterne: Rezension
4. Regina Meißner - Gänseblümchen sterben einsam
5. Marie Graßhoff - Die Schöpfer der Wolken - 5 Sterne + Jahreshighlight: Rezension
6. Tom Fletcher - Der Weihnachtosaurus - 4,5 Sterne: Rezension



Fällt euch etwas auf?

Ich hatte diesen Monat quasi nur Highlights (meine eigenen Bücher natürlich ausgenommen, die bewerte ich nicht :D). Außerdem habe ich zu jedem gelesenen Buch (minus meine :D) eine Rezension geschrieben. Das ist doch gar nicht mal schlecht :D.

Mein absolutes Highlight, auch ein Jahreshighlight, ist Marie Graßhoffs "Schöpfer der Wolken". Ich war schon nach dem ersten Abschnitt sprachlos und habe bis heute meine Worte nicht mehr gefunden.

Was habt ihr im November gelesen? Waren gute Bücher dabei? Klickt euch gern durch meine Rezensionen, um zu erfahren, was ich an den Geschichten mochte :).

Mittwoch, 6. Dezember 2017

[NEUZUGÄNGE]

Heyho ihr Lieben, 


heute möchte ich euch zwei Bücher zeigen, die vor kurzem bei mir eingezogen sind. "Als ich Amanda wurde" habe ich heute zum Nikolaus bekommen und "Bird & Sword" ist im November bei mir eingetrudelt. Auf beide Bücher freue ich mich riesig, beide Bücher klingen nach Highlights - daher möchte ich sie euch heute unbedingt vorstellen.

1. Meredith Russo - Als ich Amanda wurde



Darum geht es:
Über die erste Liebe und die Angst, nicht akzeptiert zu werden

Amanda Hardy hieß nicht immer Amanda. Früher war sie Andrew. Jetzt hat sie endlich die Operationen hinter sich und ist auch biologisch ein Mädchen. Bei ihrem Vater in Tennessee, wo niemand sie kennt, möchte sie ein neues Leben beginnen. Zunächst scheint das auch zu klappen: Plötzlich gibt es Freundinnen statt Mobbing und bewundernde Blicke von Klassenkameraden. Doch dann verliebt sich Amanda. So richtig. Mit Grant erlebt sie eine wunderschöne Zeit. Er vertraut ihr und eigentlich will Amanda auch ihm vertrauen und ihm von ihrem früheren Leben erzählen. Nur wie? Amanda setzt auf Zeit – ein gefährliches Spiel ... (Quelle: Amazon.de)

2. Amy Harmon - Bird & Sword



Klappentext:
Ein Mädchen ohne Stimme.
Ein König in Ketten.
Ein Fluch, der sie vereint.

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann. (Quelle: Amazon.de)


Kennt ihr eines der Bücher? Welches soll ich zuerst lesen?

Sonntag, 3. Dezember 2017

[GEWINNSPIELAUSLOSUNG]

Hey ihr Lieben :)

Pünktlich zum 1. Advent erfahrt ihr, wer das Buch "Für immer ein Teil von mir" gewonnen hat. Das habe ich auf meiner Facebookseite verlost.





 GEWONNEN HAT:

IRINA HOMMEL

Liebe Irina, 
bitte schreibe mir eine Mail unter regina-meissner.a@gmx.de und teile mir deine Adresse mit, damit sich das Buch schnellstmöglich auf den Weg machen kann.  

An alle anderen:

Nicht traurig sein, denn auf meiner Facebookseite gibt es momentan noch ein anderes Buch zu gewinnen, eines meiner Jahreshighlights: "Die wahre Königin" von Sophie Jordan. Klick mich  

Ich wünsche euch einen schönen 1. Adventssonntag (:

Mittwoch, 29. November 2017

[REZENSION] DER WEIHNACHTOSAURUS von Tom Fletcher

*Die Weihnachtswichtel am Nordpol sind ganz aus dem Häuschen, als sie tief im Eis ein geheimnisvolles Ei entdecken. Der Weihnachtsmann höchstpersönlich brütet das Ei unter seinem dicken Po aus. Zur Verblüffung aller schlüpft ein freundlicher kleiner Dinosaurier: der Weihnachtosaurus. Zufällig schickt zur gleichen Zeit, tausende Kilometer entfernt, ein kleiner Junge namens William seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann ab: Er wünscht sich einen echten Dinosaurier. Als William und der Weihnachtosaurus einander in der Weihnachtsnacht begegnen, erleben die beiden nicht nur ein fantastisches, zum Brüllen komisches Abenteuer, sondern auch, was es heißt, den Wünschen seines Herzens zu folgen.

Mit über 100 wunderschönen Schwarz-Weiß-Illustrationen.
(Quelle: Amazon.de)




"Der Weihnachtosaurus" kam genau zur rechten Zeit. Ich hatte Lust auf ein weihnachtliches Kinderbuch, in das man sich fallen lassen und die Realität vergessen kann. Genau das hat mir der Weihnachtosaurus gegeben. Ich habe jede Seite genossen, die mich in diese heile Welt gebracht hat. Die Bilder waren wunderschön weihnachtlich, ein paar davon hätte ich mir am liebsten aufgehangen.

"Der Weihnachtosaurus" eignet sich für Jung und Alt, kann von Frauen und Männern gleichermaßen gelesen werden und ist in meinen Augen ein richtiges Familienbuch.

Die Charaktere sind liebevoll gestaltet, die Schauplätze waren so detailliet ausgearbeitet, dass ich für eine Weile beinahe dachte, ich wäre wirklich am Nordpol. Mein Highlight allerdings ist der Weihnachtosaurus selbst, der lernt, dass der Glaube eines Kindes und der Glaube an sich selbst Berge versetzen kann.

"Der Weihnachtosaurus" bringt uns eine Menge bei über Familie, Freunde und den Zauber der Weihnacht. Er zeigt uns, dass man nicht aufgeben darf und dass irgendwann bessere Zeiten kommen, wenn man nur an sie glaubt. Während die Geschichte all diese kleinen Wahrheiten vermittelt, packt sie keine Moralkeule aus, Man wird nicht gezwungen, so zu denken, wie es der Erzähler suggeriert, was bei Kinderbüchern selten, aber schön ist.

Mein einziger Kritikpunkt bezieht sich auf die Geschichte des Bösewichts, die meiner Ansicht nach überflüssig war, weil auch die Grundidee schon genug Konfliktpotenzial besitzt.

"Der Weihnachtosaurus" bekommt von mir

*Werbung
 

Montag, 27. November 2017

[REZENSION] DIE SCHÖPFER DER WOLKEN von Marie Graßhoff

Eine Geschichte - so schön und endlos wie das ganze Universum

Bücher können aus unterschiedlichen Gründen gut sein:
-authentische, aussagekräftige Charaktere, die Makel, Ecken und Kanten haben, die man liebt und hasst und mit denen man mitfiebert
-grandioses Worldbuilding, ein überzeugender Schauplatz, realistisch dargestellte und gut beschriebene Orte
-ein spannender Plot, viele Überraschungen, Wendungen, sowohl schnelle, als auch ruhige Szenen,
eine Story, die fesselt 
-eine innovative Grundidee, von der ausgehend sich die Handlung entwickelt
-überzeugender Schreibstil, poetisch/metaphorisch/nüchtern/ - in jedem Fall einzigartig

Wisst ihr, wie ich Bücher nenne, die alle dieser Punkte haben?
Highlights.

Wisst ihr, wie oft ich solche Highlights finde?
Unter etwa 100 gelesenen Büchern gibt es dieses Jahr fünf. "Die Schöpfer der Wolken" ist eins davon.


Klappentext:
Ciara kann in den Träumen anderer Menschen lesen wie in Büchern. Ihr ältester Bruder, der Schriftsteller Koba, ist der Einzige, der davon weiß. Als dieser jedoch auf unerklärliche Weise verstirbt, ändert sich für die junge Frau alles.
Kobas letztem Wunsch folgend, reist sie mit seinem neusten Manuskript nach Shanghai, um es dort einem dubiosen Verleger zu überreichen. Doch in der fremden Stadt kreuzen Menschen ihre Wege, die so sind wie sie.
Menschen mit besonderen Fähigkeiten.
Als Erdbeben beginnen, den ganzen Planeten zu erschüttern, die Uhren verrücktspielen und fremde Dimensionen aus den Spiegeln dringen, begeben sich die jungen Erwachsenen gemeinsam auf die Suche nach dem wahren Grund ihrer Talente - und nach dem Grund dafür, warum die Welt um sie herum nach und nach zerbricht.
(Quelle: Amazon.de)

Ganz ehrlich? Ich liebe dieses Buch.
Und damit meine ich nicht Aspekt 1 oder Charakter 2 oder Kapitel X. Ich liebe das ganze Buch in seiner Vielseitigkeit, in seinem Facettenreichtum und seiner Ideenwelt. Ich liebe die Charaktere, zu denen ich - trotz großer Anzahl - eine Bindung aufbauen konnte und die mir ans Herz gewachsen sind.

Aber vor allem! Vor allem!
liebe ich es, wie Marie schreibt. Mich hat schon der erste Satz gefesselt, ebenso wie der zweite, der dritte und alle folgenden. Ich habe Passagen mehrmals gelesen, weil ich ihre Schönheit auf einmal nicht ertragen konnte. Ich habe ganze Kapitel laut vorgelesen, weil ich die Wortgewalt noch auf einer anderen Ebene erleben wollte. Ich liebe Ciaras Gedanken an ihren Bruder, ich liebe die Philosophie, die vielen kleinen großen Gedanken, die hinter Maries Worten stecken. Die Wahrheiten, die sie anspricht und in wunderschöne Wortgewänder hüllt.

Ein Lieblingszitat? Habe ich nicht.
Die ganze Geschichte ist mein Lieblingszitat.

Dieses Buch ist ein Jahreshighlight für mich.
Und es hätte gern 500 Seiten länger sein dürfen. Wirklich. Ich hätte alles, was in diesem Universum spielt, gelesen. Ich liebe die Detailverliebtheit der Geschichte, ich mag die ruhigen, nachdenklichen Stellen so gern, weil sie mir das meiste "gegeben" haben. Weil sie mich nachdenklich gestimmt haben. Und das schafft heute kaum noch ein Buch.

Falls Marie mal eine Geschichte schreibt, in der die Hauptperson 500 Seiten lang am Schreibtisch sitzt und über die Welt nachdenkt - ich werde sie lesen.
Denn ich weiß, dass die Gedankenwelt voll sein wird von Metaphern, verdrängten Ideen und melancholischen Eingeständnissen.

Aber es war nicht nur die Sprache!
Es sind die Personen. Die Welt. Die grandios konzipierte Geschichte, die mich aus meinem Alltag herausgeholt hat. Die mich Plätze sehen ließ, die ich vorher noch nicht kannte und an denen ich mich nun beinahe zu Hause fühle.

Normalerweise mag ich Bücher nicht, die aus verschiedenen (und das heißt in diesem Fall mehr als 2) Perspektiven geschrieben sind.
Hier habe ich jedes Kapitel geliebt und gleichzeitig auf das nächste hingefiebert, weil ich die anderen Charaktere - beinahe wie alte Freunde - schrecklich vermisst habe. Ciara ist aber mein Favorit, in ihrem Kopf wohnt eine ganze Welt und an ihr teilhaben zu dürfen, war ein Geschenk.

Klare 5 Sterne - und ein paar Himmelskörper mehr.

 

Sonntag, 26. November 2017

[GEWINNSPIEL]

Heyho ihr Lieben :)

Auf meiner Facebookseite gibt es endlich mal wieder etwas zu gewinnen! Schaut gern vorbei:

Klick mich




Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und viel Glück, falls ihr am Gewinnspiel teilnehmen wollt :).

Donnerstag, 23. November 2017

Weihnachtliches Angebot

Da es ja jetzt ganz allmählich auf Weihnachten zugeht, möchte ich euch meinen Roman "Maskierte Weihnachten" zum günstigen Vorzugspreis von 99 Cent anbieten :). Die Geschichte ist in 24 Kapitel eingeteilt und kann daher auch als Adventskalender gelesen werden.
Darum geht es:
Am 6. Dezember wird Amber von ihrer Mitbewohnerin überredet, eine Studentenparty zu besuchen. Dort trifft die 18-Jährige auf einen maskierten Mann in Prinzenverkleidung. Die beiden verstehen sich auf Anhieb gut, doch nach einem schicksalshaften Kuss verschwindet er plötzlich.
Erfolglos versucht Amber, hinter die Identität des Fremden zu kommen – bis eines Tages ein mysteriöses Päckchen auf sie wartet und zu einem Poetry Slam einlädt.
Was folgt, ist eine weihnachtliche Schnitzeljagd,
die Masken fallen lässt,
Herzen bricht
und für viele Überraschungen sorgt.





Hier kommt ihr zu Amazon:
goo.gl/jbSnF2

Ich hoffe, das Buch schafft es, euch in Weihnachtsstimmung zu bringen - denn ich bin ihr schon längst verfallen! Bald werde ich die ersten Plätzchen backen :).

Montag, 20. November 2017

[BUCHVORSTELLUNG] BLAUBUNTE SCHMETTERLINGE von Regina Meißner

Hey ihr Lieben,

am 14.11.2017 hat mein neues Buch das Licht der Welt erblickt - mein erster längerer New Adult Roman. Der Ausflug in das Genre hat mir sehr gut gefallen, wenn es auch nicht immer einfach war. Der Fokus liegt auf den Gefühlen, auf der Chemie zwischen zwei Charakteren ... viel mehr als auf dem Weltenaufbau oder einem konfliktreichen Plot ... wobei Konflikte auch in einem Liebesroman wichtig sind.

Meine Protagonisten Zoe und Hayden haben mir einiges abverlangt - und das ist nicht nur eine Floskel, sondern es war teilweise wirklich schwer. Die erste Hälfte des Buches ließ sich schnell und einfach schreiben, die zweite war ein Kampf. Dennoch hoffe und glaube ich, dass es mir gut gelungen ist.


"Blaubunte Schmetterlinge" hat seinen Titel erst im letzten Drittel gefunden. Was er bedeutet, darf ich euch an dieser Stelle noch nicht verraten - denn das würde zu viel vom Inhalt vorweg nehmen. Was ich euch aber zum Lesen geben möchte, ist der Klappentext:

„Wir können uns nie selbst besiegen.
Am Ende bleiben wir, wer wir sind.“

Sie ist Malerin, er Musiker.
Sie will sich selbst verwirklichen, er die Welt sehen.
Als Zoe und Hayden aufeinandertreffen, ist es Liebe auf den ersten Blick.
Er inspiriert sie zu ihren schönsten Bildern und sie lässt ihn die außergewöhnlichsten Lieder schreiben.
Schon bald sind die beiden unzertrennlich.
Dennoch lässt Hayden Zoe vor dem Altar stehen.

Zwei Jahre später versucht Zoe in einer neuen Stadt immer noch ihren früheren Verlobten zu vergessen. Sämtliche Gedanken an Hayden sind verboten. Doch dann taucht plötzlich dessen Bruder Seth auf – mit einer Nachricht, die Zoe dazu bringt, nach Marywels zurückzukehren.
Zurück an den Ort, an dem alles begonnen hat und an dem sie sich ihrer Vergangenheit stellen muss.

„Blaubunte Schmetterlinge“ ist eine Geschichte über Aufopferung, Niederlage und den Moment, in dem man sich verliert. Aber es ist auch eine Geschichte über das Träumen, das Loslassen und das Zurückfinden. 


Die Geschichte ist momentan ausschließlich als Ebook über Kindle Unlimited/Amazon verfügbar. Ein Print bietet sich für die Zukunft aber an. Noch wenige Tage könnt ihr das Ebook für nur 99 Cent lesen!

Hier geht's lang:
Klick mich

Es würde mich freuen, wenn ihr mal vorbei schaut :).

Sonntag, 19. November 2017

[REZENSION] DER HIMMEL IN DEINEN WORTEN von Brigid Kemmerer

Und plötzlich erkenne ich: Ein Buch muss nicht perfekt sein, um für dich perfekt zu sein. Es darf hier und da hinken, es darf Fehler haben und kann trotzdem dein Herz im Sturm erobern.

"Letters to the Lost" von Brigid Kemmerer wollte ich schon ewig lesen. Als "Der Himmel in deinen Worten" rauskam, habe ich nicht mal im Traum daran gedacht, dass es sich um die deutsche Übersetzung handelt. Umso glücklicher bin ich, dass ich es gelesen habe. Wobei ich es im Endeffekt viel lieber auf Englisch getan hätte. Aber letztlich geht's ja auch nicht nur um das WIE, sondern auch um das WAS.

Das WAS sieht folgendermaßen aus:

Immer hat Juliet Briefe an ihre Mutter geschrieben – selbst nach deren Tod vor Monaten hinterlässt sie ihr Nachrichten am Grab. Eines Tages findet sie eine Antwort: von einem Jungen, der genauso verzweifelt ist wie sie. Spontan schreibt sie zurück, und der Gedankenaustausch wird ihr zunehmend wichtiger. Doch dann erfährt Juliet, wem sie ihre tiefsten Gefühle offenbart hat. Sie kann nicht fassen, dass die Worte, die sie so berührt haben, von einem Loser wie Declan stammen. Oder ist seine raue Fassade nur ein Schutz, hinter dem sich eine verletzliche Seele verbirgt? (Quelle: Amazon.de)



Wie gesagt: Dieses Buch ist nicht perfekt. Der Spannungsbogen lässt an manchen Stellen nach, Klischees werden hier und da eingestreut und die beste Freundin der Protagonistin hat mich immer mal wieder die Augen verdrehen lassen, weil sie einfach ein niemand ist und über die ganze Geschichte hinweg blass geblieben ist.

Aber.
Mein Gott, ich liebe dieses Buch.

Wisst ihr, wie selten mir reine Liebesromane gefallen? Wie wenig ich ihnen abgewinnen kann? Wie verzweifelt ich immer nach einer guten Story dahinter und dem "Mehr" suche? Hier war der Liebesroman die gute Story. Und der Liebesroman war mein "Mehr". Mein Herz klopft, wenn ich an Juliet denke, die so viel mit mir gemein hat, die sich so ungern Schwächen eingesteht, so willensstark ist und gleichzeitig so traurig. Mein Herz klopft, wenn ich Declan sehe, den *Achtung Klischee* Außenseitertypen, den niemand wirklich versteht. Ich glaube, ich habe ihn verstanden.
Und dann sind da die Briefe. Die Art und Weise, wie die beiden sich begegenen und wie sie miteinander umgehen. Wie sie sich öffnen und sich in den Worten selbst entdecken. Und wie aus Briefen mehr wird.
Dieses Buch lebt von Anziehungskraft und doch gibt es bis zur letzten Seite nicht einen einzigen Kuss. Brigid Kemmerer hat zwei Menschen erschaffen, die sich emotional so nah sind, dass es keinen Körperkontakt erfordert. Weil in diesem Fall Worte so viel intimer sind.
Dieses Buch hat mich aus meiner Leseflaute geholt - aber wahrscheinlich habe ich schon wieder eine, weil ich nicht weiß, ob mich eine Geschichte noch einmal so schnell abholen wird. Dabei kann ich euch nicht einmal hundertprozentig sagen, wieso ich sie so liebe.
Sie war einfach im richtigen Moment richtig.
Und in meinem Herzen wird sie das immer bleiben.


Touché für "Der Himmel in deinen Worten".

(WERBUNG - Rezensionsexemplar, hat in keinster Weise meine Meinung beeinflusst)

Montag, 6. November 2017

[LESEMONAT OKTOBER] 2017

Heyho ihr Lieben,   [WERBUNG]

der Oktober war - trotz Unistress und viel Arbeit - ein erfolgreicher Lesemonat, in dem ich insgesamt neun Bücher geschafft habe. Davon war eines ein riesiger Flop, ein anderes ein Jahreshighlight.

Diese Bücher habe ich im Oktober gelesen:


History is all you left me 
Woyzeck   
Der Zauber des Winters
Blaubunte Schmetterlinge
(Doppelklick zu den Rezensionen)





Mein Oktober begann mit einem riesigen Flop, nämlich "Chosen" von Rena Fischer. Das Buch konnte mich leider gar nicht überzeugen, las sich wie eine zusammengestückelte Fantasygeschichte, die die Ideen von vielen anderen Büchern zur Inspiration genommen hat. Mir hat das "Besondere" gefehlt, das "Außergewöhnliche", was das Buch von anderen abgrenzt.

Woyzeck habe ich für mein Studium gelesen, "Blaubunte Schmetterlinge" und "Der Zauber des Winters" waren Korrekturprojekte.

Außerdem hielt der Oktober zwei Kinderbücher bereit, die mich beide von sich überzeugen konnten, weil sie durch neue Ideen und eine schöne Atmosphäre geglänzt haben. Die Rede ist von "Fayra" und "Wolkenschloss".

John Greens Buch "Turtles all the way down" hat mich vor die ein oder andere Herausforderung gestellt. Spraschlich fand ich es top, inhaltlich nicht so toll, weil die Geschichte einfach nicht vorangekommen ist. Aus diesem Grund konnte ich das Buch nicht bewerten und habe das auch in meiner Rezension so vermerkt.

Maja Köllingers Debütroman "Madness" hat mir bis auf Kleinigkeiten gut gefallen. Die Geschichte entwickelte sich rasant und das Wunderland mochte ich aufgrund seines Worldbuildings sehr gern. Leider ließ das Korrektorat sehr zu wünschen übrig.

"Der schwarze Thron" war mein Highlight diesen Monat und ist auch zu einem meiner Jahreshighlights geworden. Wenn mich High Fantasy so überzeugen kann, muss das Buch einfaxch grandios sein. Ich kann kaum den dritten Teil erwarten, werde ich sofort lesen - und - da bin ich mir sicher - ebenso sehr lieben wie die ersten beiden.

Ein weiteres Highlight und einen neuen Autor habe ich in Adam Silvera und "History is all you left me" gefunden. Auch dazu wollte ich eine Rezension schreiben, aber ich bin gescheitert, weil ich keien Worte kenne, die diese Besonderheit einfangen können. Daher empfehle ich es euch allen: Lest es, liebt es, lernt davon und denkt nach!

Welche Bücher habt ihr im Oktober gelesen? Was könnt ihr mir empfehlen?


Sonntag, 5. November 2017

[KURZREZENSION] FLUGANST 7A von Sebastian Fitzek

Innerhalb von zwei Tagen habe ich den neuen Fitzek durchgesuchtet und ich muss einmal mehr sagen, dass ich begeistert bin! "Flugangst 7A" war mein sechstes Buch von ihm und nach meinem absoluten Favoriten "Die Therapie" hat es mir am besten gefallen. Spannendes Szenario, glaubhafte Charaktere und viele Mindfuck-Momente! So muss für mich ein guter Thriller sein.



Anmerkung am Rande: Ich mag Thriller nicht mal. Ich lese im Jahr vielleicht drei, aber sobald Fitzek was Neues rausbringt, muss ich es lesen :D. Das macht den Autor in seinem Genre zu einer absoluten Ausnahme für mich.


Kennt ihr das Buch schon? Was habt ihr von Fitzek bisher gelesen? Ich kenne "Die Therapie", "Das Paket", "Passagier 23", "Achtnacht", "Flugangst 7A" und "Amokspiel". Lasst mir gern Empfehlungen in den Kommentaren da.

Mittwoch, 1. November 2017

[REZENSION] FAYRA DAS HERZ DER PHÖNIXTOCHTER

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 Nach "Wolkenschloss" ist "Fayra" schon mein zweites Kinderbuch im Oktober und bisher gefällt mir der kleine Exkurs richtig gut. Warum mir "Fayra" noch besser gefallen hat als Kerstin Giers neuestes Abenteuer, erfahrt ihr in meiner Rezension.

Darum geht es in "Fayra - Das Herz der Phönixtochter"

Die 12-jährige Anna-Fee hat mit ihren Eltern vor Kurzem eine schicke Wohnung in einem alten Herrenhaus bezogen. Im verwunschenen Garten des Anwesens begegnet sie nach einer Sturmnacht einem rätselhaften Mädchen. Fayra wurde von einem durchtriebenen Jäger aus einer Parallelwelt hierher gelockt, denn als Tochter eines von Phönixdrachen abstammenden Königs besitzt sie begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hause und in Sicherheit bringt. (Quelle: Amazon.de)

Nina Blazon hat drei der Bücher geschrieben, die zu meinen absoluten Lieblingen gehören. Mit "Faunblut" hat meine Obsession damals angefangen, "Ascheherz" und "Zweilicht" haben noch einmal eine Schippe draufgelegt. Dennoch habe ich in den letzten Jahren Abstand von ihr genommen, weil sich mein Lesegeschmack so geändert hat, dass ich mir nicht mehr sicher war, ob mir die Bücher immer noch gefallen würden. "Fayra" hat dennoch mein Interesse geweckt und daher habe ich es al Rezensionsexemplar angefragt.



"Fayra" ist für ein jüngeres Publikum geschrieben worden als Blazons anfängliche Bücher. Das Lesealter würde ich auf 10-14 einstufen. Obwohl die Geschichte also nichts für meine Alterklasse war, hat sie mir sehr gut gefallen. "Fayra" besticht durch eine spannende magische Welt - das hat Blazon nicht verlernt. Die Fantasywesen sind nicht unbedingt neu, aber gut in Szene gesetzt und so dargestellt, dass man sich sofort in sie verliebt. Schauplatz ist ein uraltes Haus - das hat mir wahnsinnig gut gefallen, da so viele atmosphärisch dichte Szenen zustandekamen. Die Charaktere sind, trotz Kinderbuch, alles andere als flach und sehr viel vielschichtiger als beispielsweise Giers in Wolkenschloss. Ich bin durch die Geschichte von "Fayra" regelrecht geflogen - nach kleinen Anfangsschwierigkeiten konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen und musste wissen, wie es weiter geht. Der Plot entwickelt sich, es bleibt durchgehend spannend, Stück für Stück erfährt man mehr über die verborgene Welt. Gut gefallen hat mir das Erzähltempo, das nicht zu schnell war, um der Handlung nicht mehr folgen zu können, aber auch nicht zu schleichend, um sich zu langweiligen. Die Dialoge der Charaktere sind spritzig und frech, waren mir an manchen Stellen aber etwas zu hochgestochen. Den zweiten Handlungsstrang mit den LARP-Rollenspielern hätte ich nicht gebraucht, er war meiner Ansicht nach auch überflüssig. Das Problem hätte anders gelöst werden können.Ein weiteres Manko sehe ich im Lektorat/Korrektorat des Buches. Gerade ein großer Verlag wie cbj/cbt sollte darauf achten, dass die Bücher sprachlich und inhaltlich annähernd perfekt sind - leider wurden hier viele Flüchtigkeitsfehler übersehen, was man mit einem weiteren Korrekturdurchgang hätte verhindern können. Dafür kann aber die Autorin nichts, daher werde ich diesen Faktor in meiner Bewertung außen vor lassen.

Insgesamt ist "Fayra" ein spannendes Kinderbuch, das auch für Ältere geeignet ist, da es durch authentische Charaktere und ein atmosphärisches Setting besticht.

Aus diesem Grund bekommt das Buch von mir

Freitag, 27. Oktober 2017

[REZENSION] WOLKENSCHLOSS von Kerstin Gier

Weil ich für immer ein Fangirl der Edelsteintrilogie sein werde, bedeutet das zwangsläufig auch, dass jedes Jugendbuch von Kerstin Gier bei mir einziehen wird. Als das Cover von "Wolkenschloss" gezeigt wurde, habe ich mich sofort in diesen kitschigen Traum aus Lila verliebt und ich muss gestehen, dass ich den Klappentext nicht mal richtig gelesen habe, bevor das Buch im Einkaufswagen landete.

Ihr sollt natürlich wissen, um was es geht:

Ein magischer Ort in den Wolken. Eine Heldin, die ein bisschen zu neugierig ist. Und das Abenteuer ihres Lebens. Der neue Roman von Bestsellerautorin Kerstin Gier.
Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz. (Quelle: Amazon.de)



Wahrscheinlich wisst ihr, dass ich mich mit Jugendbüchern mit Fantasyeinfluss immer weniger anfreunden kann und mir immer weniger gefällt. Lustigerweise hat "Wolkenschloss" keine fantastischen Einflüsse - überhaupt keine. Braucht es auch nicht.

Bevor ich mit dem Lesen angefangen habe, habe ich viele Rezensionen gelesen, weil mich interessiert hat, woher die kritischen Stimmen kommen und welche Aspekte der Geschichte sie für verbesserungswürdig halten.

Einen Kommentar habe ich immer wieder gelesen: Wolkenschloss ist langatmig, langweilig geschrieben und es passiert absolut nichts!

Zugegeben: Wolkenschloss ist kein Meisterwerk an Action, hat keinen Vorführcharakter, wenn es darum geht, möglichst viel Handlung auf möglichst wenig Seiten zu packen, aber ... muss es auch nicht.

Wisst ihr, was ich an Wolkenschloss liebe? Die Atmosphäre! Denn die hat Kerstin Gier erstklassig hinbekommen. Während des Lesens hatte ich durchweg das Gefühl, wirklich in der Schweiz zu sein, wirklich in meinem gemütlichen Zimmer zu sitzen, wirklich den Schnee fallen zu sehen und wirklich ein Teil des Schlosses zu sein! Ich verspreche euch: Ich war da, ich weiß nun alles! Es war sooo (!) schön, so gemütlich, warm und winterlich. Hierbei sei angemerkt, dass ich der größte Schnee- und Weihnachtsfan unter dieser Erde bin. Winterschloss zu lesen war wie ein langes Seufzen, wie das Gefühl, nach Hause zu kommen und nach einem anstrengenden Arbeitstag sich unter der Decke zu verkriechen ... zusammen mit Tee und einem guten Buch.

Außerdem finde ich gar nicht, dass so wenig passiert ist. Der Anfang war zugegebenermaßen etwas zäh, aber Mittelteil und Ende haben mir gut gefallen. Kurz vor der Auflösung gibt es übrigens einen ziemlich tollen Plottwist - den ich tatsächlich einige Seiten vorher vorausgeahnt habe, der aber trotzdem funktioniert hat :).

Trotzdem kann ich diese Rezension nicht ganz ohne Kritik schreiben, denn Wolkenschloss hinkt, wenn es um die Charaktere geht. Innerhalb der 450 Seiten lernt man sehr viele Figuren kennen, die man aber aufgrund besonderer Merkmale ganz gut voneinander unterscheiden kann. Dennoch sind die Charaktere klischeebehaftet: die naive Protagonistin, die sich als Heldin entpuppt. Die beste Freundin, die nur dafür da ist, um die beste Freundin zu sein. Die besorgte Mutter, die die Prota an die Wichtigkeit der Schule erinnert und der Love-Interest, der "wahnsinnig süß", aber doch sehr blutleer ist. Leider konnte mich die Liebesgeschichte nicht überzeugen. Auch mit Protagonistin Fanny hatte ich meine Probleme, denn die war, ungelogen, eins zu eins wie Gwendolyn oder Liv. Irgendwie habe ich eh schon länger das Gefühl, dass Giers Protagonistinnen sich sehr ähnlich sind, was ich schade finde: Die Welt da draußen ist groß und bunt genug für unterschiedliche Menschen.

Nun ja.
Trotzdem.
Ich habe "Wolkenschloss" wahnsinnig gern gelesen und würde auch sofort zu einem zweiten Teil greifen. Von mir gibt es daher



Samstag, 21. Oktober 2017

[REZENSION] TURTLES ALL THE WAY DOWN von John Green

Ich habe "Turtles all the Way down" vor etwa einer halben Stunde fertig gelesen und seitdem verzweifelt versucht, meine Gedanken zu ordnen. Doch mir gelingt es nicht, Struktur in das bunt-graue Chaos zu bringen, das dieses Buch in mir hinterlassen hat.

Ich liebe John Green.
Ich liebe seinen Schreibstil, seine Figuren, seine Geschichten.

Ich liebe auch "Turtles all the Way down".
Aber es hat mir nicht gefallen.

Ungefähr so sieht es momentan in mir aus. Und ich denke, treffender werde ich meine Gefühle auch nicht ausdrücken können. Aber damit ihr zumindest eine grobe Idee von dem bekommt, was in meinen Gedanken herumspukt, habe ich hier den Klappentext für euch:

Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht. (Quelle: Amazon.de)



John Greens Geschichten tragen immer etwas Besonderes in sich, sie haben das gewisse Etwas, das man bei anderen Büchern oft vermisst. Das gewisse Etwas gab es auch hier. Und es gab Aza. Aza, sechzehn Jahre alt, unsicher, kontrolliert, beherrscht, krank. Aza ist ein wahnsinnig toller Charakter, ich konnte sofort mit ihr fühlen, ihre Zwänge sind authentisch beschrieben und uns vereint so viel, dass ich teilweise regelrecht Angst vor ihren Gedanken hatte, weil sie auch meine Gedanken waren. Aza ist ein Mädchen voller Gegensätze, voller Konflikte - und auf ihre ganz eigene Art und Weise liebenswürdig. Aza war ein typischer Green Charakter, so wie Margo, Miles oder Hazel. 
Leider gab es in TATWD für mich nur Aza - denn alle anderen Figuren haben mich nicht erreicht. Ihre beste Freundin Daisy hat sich lediglich über Klischees definiert und ist blass geblieben. Ihre Mutter war auch vorhersehbar und hatte wenig "Eigenes" an sich und Davis hat für schöne Szene und tolle Zitate, aber für wenig Green-Feeling gesorgt. 

Ich mochte das Buch nicht, weil ich den Plot zusammenhangslos und belanglos finde. Weil in der Geschichte wenig passiert und mir das in diesem Fall zu wenig ist. Weil es Storylines gab, die gut gemeint waren, aber nicht gut gewirkt haben. Weil die Geschichte leer war bis auf Aza.
Aza all the Way down.

Aber. 
Ich liebe dieses Buch.
Denn es ist ein sprachliches Kunstwerk, wenn auch nicht unbedingt auf der syntaktischen, sondern viel mehr auf der semantischen Ebene. Ich liebe es, wie Green scheinbar alltägliche Dinge anspricht und damit Augen öffnet. Ich liebe TATWD für die vielen kleinen Weisheiten, die nie gewollt wirkten. Für kurze, scheinbar belanglose Sätze, die mich nachhaltig bewegt haben (Kann ich das nach einer halben Stunde sagen? Ja, kann ich - ich spüre es!). Green hat ein Gespür dafür, das Offensichtliche sichtbar und wichtig zu machen. Und ich glaube, das versteht man nur, wenn man TATWD liest.

Denn während man sich in Azas Kopf bewegt und jeden Tag durch ihre Augen sieht, erfährt man:

"We never really talked much or even looked at each other, but it didn't matter because we were looking at the same sky together, which is maybe even more intimate than eye contact anyway. I mean, anybody can look at you. It's quite rare to finde someone who sees the same world you see."

"Your now is not your forever."

"I was beginning to learn that your life is a story told about you, not one that you tell."

"To be alive is to be missing."

"Turtles all the way down" ist kein neues "Paper Towns", was für mich wahrscheinlich immer Greens Favorit bleiben wird. Es ist auch kein neues "The Fault in Our Stars". Es ist anders, untypisch, story-technisch schwach, aber es vermittelt so viel ... und wahrscheinlich ist das wichtiger.

(Keine Stern-Bewertung an dieser Stelle, weil das bedeuten würde, dass ich meine Gedanken ordnen kann ... was nicht funktioniert.) 

Freitag, 20. Oktober 2017

[COVERREVEAL] Faith von J.K.Bloom

Heute herrscht bei mir wieder Wunschlisten-Alarm! Ich habe ein wundervolles Buch entdeckt, das ich unbedingt lesen möchte, sobald es erschienen ist. Veröffentlicht wird es im Frühjahr 2018, hoffentlich noch vor der Leipziger Buchmesse.

Das ist das Cover:







Klappentext:

Mehr als 500 Jahre sind vergangen, seit die Menschheit sich in neun Gattungen teilte. Mit dieser Teilung kam auch die Seelenlosigkeit – eine Krankheit, der Faiths Familie zum Opfer gefallen ist. Nun gibt es für das junge Medica-Mädchen nur noch eine Möglichkeit, nicht von der Gesellschaft verstoßen zu werden. Die Hochzeit mit einem Mann ihres Standes könnte ihr ein sicheres Leben ermöglichen. Der mysteriöse Lie, dem sie in der Notaufnahme das Leben rettet, ist kein solcher Mann. Faith weiß, dass sie sich für Tristan Collins entscheiden muss, denn er ist wie sie ein Medica.
Doch dann wird Edinburgh von den Rebellen angegriffen. Und Faith erkennt zu spät, dass in der Rettung der Bürger die wirkliche Gefahr besteht …


Wie gefallen euch Cover und Klappentext? Ich habe mich sofort verliebt!

Dienstag, 17. Oktober 2017

[REZENSION] Der schwarze Thron - Die Königin von Kendare Blake

Es gibt sie noch, die richtig gute Fantasy. Die Geschichten mit epischen Schlachten, teuflischen Intrigen, bittersüßen Liebesgeschichten und einem spannenden Spiel um die Thronfolge. Schon "Der schwarze Thron" Teil 1 konnte mich damals überzeugen. Band 2 hat das aber noch einmal getoppt. sodass ich endlich wieder eine Rezension zu einem 5-Sterne-Buch schreiben darf.

Darum geht es:

Drei Schwestern. Drei magische Talente. Nur eine Krone.
Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Drillinge, jede eine Anwärterin auf den Thron der Insel Fennbirn. Ihr Reich verlangt nach einer neuen Königin – doch damit eine von ihnen die Herrschaft erlangen kann, muss sie ihre beiden Schwestern eigenhändig töten. Der Kampf um den Thron ist längst entbrannt, und jede Königin muss sich entscheiden, ob sie leben oder sterben will. Doch während zwei von ihnen noch gegen ihre Bestimmung rebellieren, schreckt die Dritte auf dem Weg zur Krone vor nichts zurück.(Quelle: Amazon.de)





In vielerlei Hinsicht erinnert "Der schwarze Thron" an "Game of Thrones", aber nicht so, dass es ein billiger Abklatsch oder eine seelenlose Nachmache wäre. Nein, "Der schwarze Thron" ist ähnlich, aber nicht gleich. Doch mindestens genauso gut! Ich liebe das intrigante Spiel der drei Schwestern, die gegenseitig versuchen, sich auszustechen. Dabei ist ihnen jedes Mittel recht - und sie schrecken vor nichts zurück. Da es sich hierbei um einen zweiten Band handelt, kann ich nicht allzu viel verraten, daher ein paar allgemeine Infos: 
"Der schwarze Thron" hat eine fantastische, riesengroße und absolut gut ausgearbeitete Welt, in die ich sofort verschwinden konnte. "Der schwarze Thron" besticht mit drei unheimlich gut konstruierten Protagonistinnen, die ich in Band 1 alle etwa gleich gemocht habe, von denen sich aber nun Arsinoe besonders in mein Herz geschlichen hat. Dennoch sind alle Schwestern interessant, ausgestattet mit Stärken, Schwächen und Eigenheiten, sodass man sie sofort ins Herz schließt (nun ja, bis auf eine. Die ist mir momentan nämlich zuwider.)
"Der schwarze Thron" hat außerdem einen sehr umfangreichen Nebencast, der ebenso lebendig dargestellt ist wie die drei Protagonistinnen. Auch dort habe ich bereits Freundinnen gefunden - so gefällt mir beispielsweise Arsinoes Begleiterin Jules sehr gut. 
"Der schwarze Thron" ist jene Art von epischer Fantasy, nach der ich gesucht habe. Dabei liegt der Fokus nicht nur primär auf einer Sache, beispielsweise den Schlachten, sondern wird über die Kapitel hinweg immer neu gesetzt. Es geht um Selbstbestimmung, um den Kampf der Schwestern, um Freundschaft, Liebe, Machtspiele, Intrigen und Magie! Ganz ehrlich: Zwischen den beiden Buchdeckeln versteckt sich wirklich eine ganze Welt ... und mir kommt es vor, als wäre ich da gewesen.
Der einzige Punkt, der mich zu Beginn etwas irritiert hat, ist die Tempusverwendung: Präsens bei High Fantasy kam mir schon etwas komisch vor, aber die anfänglichen Zweifel haben sich schnell gelegt, denn die Geschichte ist so spannend erzählt, dass man das Atmen vergisst.
5 Sterne für den dunklen Thron - ich bin ja so gespannt, wie es weitergeht!




Montag, 16. Oktober 2017

[NEUZUGÄNGE] Buchmesse, Rezensionsexemplare, Bestellungen, Geschenke

Heyho ihr Lieben, 

hier kommt wie versprochen mein Neuzugänge-Beitrag. In den letzten Tagen sind viele neue Bücher bei mir eingezogen, was unter anderem an der Frankfurter Buchmesse 2017 lag. Welche Geschichten nun meine Regale schmücken, seht ihr auf dem Bild:





Auf der Buchmesse habe ich mir drei Bücher gekauft: "Die Schöpfer der Wolken" von Marie Graßhoff, "Madness" von Maja Köllinger und "Countdown to Noah 2" von Fanny Bechert. Alle Bücher sind signiert und mir gewidmet. Es war toll, die Autoren mal (wiederzu) sehen und ich freue mich schon sehr auf ihre Geschichten. Besonders auf Maries bin ich gespannt, da ich immer mal was von ihr lesen wollte und ihr Stil mir schon oft empfohlen wurde.

Als Rezensionsexemplar hat mich "Fayra" von Nina Blazon erreicht. In der 11. Klasse und während der Abiturzeit war ich ein großes Fangirl von Nina - und irgendwie hat mir ihre Art, Geschichten zu spinnen, gefehlt. Daher freue ich mich riesig auf das neue Buch und werde es sehr bald lesen.

Meine liebe Jean von Büchertraum hat mir "The Nest" mit nach Frankfurt gebracht. Eigentlich weiß ich recht wenig über Inhalt und Plot, aber es sieht so wunderschön aus & ich bin gespannt, welche Geschichte sich dahinter versteckt! Danke noch einmal an dich, Jean :).

Zu guter Letzt mein Highlight: John Green hat ein neues Buch geschrieben und ICH FREUE MICH SO UNENDLICH DARAUF! Nachdem mein Exemplar von "Without Merit" noch immer nicht angekommen ist, kann ich wenigstens "Turtles all the way down" lesen. Ich bin verliebt in den Titel & so gespannt auf die Geschichte. Ein Gefühl sagt mir, dass ich sie lieben werde.

Welche Bücher sind bei euch in letzter Zeit eingezogen?


Mittwoch, 11. Oktober 2017

[NEUZUGANG] Wolkenschloss von Kerstin Gier

Heyho ihr Lieben, 

Kerstin Gier hat ein neues Buch veröffentlicht - Grund genug für mich, es zu kaufen :D. Die Edelsteintrilogie liebe ich über alles und auch Silber hat mir - mit kleinen Abstrichen - gut gefallen. Ich bin also schon sehr gespannt auf Wolkenschloss.

Darum geht es:
Ein magischer Ort in den Wolken. Eine Heldin, die ein bisschen zu neugierig ist. Und das Abenteuer ihres Lebens. Der neue Roman von Bestsellerautorin Kerstin Gier.
Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz. (Quelle: Amazon.de)


Habt ihr Wolkenschloss schon gelesen? Wird es bei euch einziehen?

Entschuldigt, dass momentan nur so selten Beiträge kommen. Ab dem 20.10. wird es wieder mehr - dann erwarten euch viele neue Rezensionen und Gewinnspiele :).

Montag, 9. Oktober 2017

[REZENSION] CHOSEN - DIE BESTIMMTE von Rena Fischer

Ich wage mich ja nicht mehr allzu oft an Jugend-Fantasy, aber meine liebe Michelle von Bücherfresser hat mir wärmstens das Buch "Chosen" von Rena Fischer ans Herz gelegt, sodass ich die Chance ergriffen und es mir von einer Signierstunde habe zuschicken lassen. Signierte Bücher sind doch immer was Schönes <3.

Mittlerweile habe ich besagtes Buch auch gelesen. Damit ihr wisst, um was es geht, habe ich hier den Klappentext für euch:

Ein Eliteinternat für Hochbegabte – nicht gerade Emmas Traum! Doch dieses Internat ist nicht das, was es zu sein scheint. Alle Schüler haben paranormale Fähigkeiten: Der charismatische Aidan kann Feuer und Wasser tanzen lassen, und Emma findet heraus, dass sie die Gefühle anderer Menschen erspüren kann – sie ist eine Emotionentaucherin. Gerade als sich Emma und Aidan annähern, taucht plötzlich Jared auf, ein ehemaliger Internatsschüler, und weiht sie in ein düsteres Geheimnis des Internats ein. Emma weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Auf einmal bricht eine Rebellion los, und für Emma geht es dabei nicht nur um die große Liebe, sondern um Leben und Tod! (Quelle: Amazon.de)




Leider hat mir "Chosen" gar nicht gefallen. Das mag daran liegen, dass ich mit Jugendfantasy einfach nichts mehr anfangen kann (Ausnahmen bestätigen die Regel!), ist aber auch dem Buch selbst zu verschulden. Die ersten 100 Seiten waren sehr wirr und undurchsichtig geschrieben, dass mir schon früh die Lust am Lesen verging. Hinzu kommt eine Protagonistin, die mir - gelinde gesagt- die Nerven geraubt hat. Sie war unreif, naiv und ich konnte sie überhaupt nicht ins Herz schließen. Auch der Love-Interest traf nicht meinen Geschmack. Überhaupt kommt es mir vor, als wären die Charaktere aus "Chosen" alle sehr blass, beinahe wie Schablonen. Ich kann mich kaum an ihre Namen erinnern und an ihre Wesenszüge noch weniger.

Auch die Grundidee von "Chosen" sagt mir nicht zu, weil es für mich zu wenig Neues gab. Ich weiß, dass man das Rad nicht neu erfinden kann - und das ist auch gar nicht nötig. Aber "Chosen" wirkte auf mich wie das Zusammenspiel vieler bekannter Fantasyromane: Night School, House of Night und Shadow Falls Camp habe ich alle irgendwie wiedergefunden. Das wäre an sich nicht schlimm, wenn "Chosen" nur Elemente aufgegriffen hätte, aber irgendwie habe ich in der Geschichte zu wenig Einzigartigkeit gefunden.

Der Plot an sich ist recht spannend - es passieren viele Dinge, teilweise auch sehr schnell. Überhaupt ließ sich die Geschichte "schnell" lesen, auch wenn der Schreibstil manchmal etwas zu sehr in die Umgangssprache abgedriftet ist.

Alles in allem muss ich zugeben, dass ich nicht die richtige Zielgruppe für "Chosen" bin. Ich kann mir vorstellen, dass die Internatsgeschichte vielen Jüngeren, vor allem Teenagern, gefallen wird, aber für mich hatte das Buch keinen Mehrwert, nichts Besonderes. Daher gebe ich Emmas Geschichte




Montag, 2. Oktober 2017

[LESEMONAT SEPTEMBER]

Mein September war voller Lernen, Unikram und dem Vorbereiten einer Buchveröffentlichung. Dennoch habe ich es immer mal wieder geschafft, etwas zu lesen. Die Statistik bekommt ihr heute in meinem

Lesemonat September


Im September habe ich 7 Bücher gelesen, was relativ wenig ist. Allerdings war unter den Büchern auch "Es" und mit seinen 1540 Seiten deutlich länger als ein durschnittliches Buch. Folgende Bücher habe ich gelesen:

1. Bettina Auer - Tränen der Göttin Teil 2 - Korrektorat, daher keine Bewertung
2. Bettina Auer - Tränen der Göttin Teil 2 - Korrektorat, daher keine Bewertung
3. Matt Haig - Ich und die Menschen - 4,5/5 Sterne
4. Zoe Hagen - Tage mit Leuchtkäfern - 4/5 Sterne
5. Sarah J Maas - A Court of Thorns and Roses - 4,5/5 Sterne
6. Fanny Bechert - Countdown to Noah - 4/5 Sterne
7. Stephen King - Es - 3,5/5 Sterne


Zu drei der sieben Büchern habe ich Rezensionen geschrieben, dafür klickt einfach auf den entsprechenden Titel. Wie ihr seht, war der September ohne Flops, ich mochte alle Bücher, die ich gelesen habe. Gleichzeitig konnte ich aber auch keine der Geschichten mit 5 Sternen bewerten, was schade, aber nicht weiter schlimm ist: "Ich und die Menschen" und "A Court of Thorns and Roses" kamen nämlich ganz nah dran und das sind die beiden Bücher, die ich als Highlights bezeichnen würde. Aber auch "Countdown to Noah" hat mich positiv überrascht, weil die Geschichte in einem Genre angesiedelt ist, das ich sonst gar nicht so mag, mich aber hier doch überzeugen konnte. "Tage mit Leuchtkäfern" wäre teilweise so traurig, dass ich es kaum ertragen konnte. "Es" hatte Längen, war mehr eine Charakterstudie als klassischer Horror, doch hat mir im Großen und Ganzen auch gut gefallen.

Das ist meine Leseliste für den Oktober: klick

Sonntag, 1. Oktober 2017

[REZENSION] ES von Stephen King

Ich kann es noch immer nicht richtig glauben, aber ich habe gerade mein bisher dickstes Buch beendet. "Es" von Stephen King hat einen kurzen Titel, aber einen sehr langen Inhalt, der sich über sage und schreibe 1536 Seiten erstreckt. Kein Wunder, dass ich dafür knapp zwei Wochen gebraucht habe. Ob es sich gelohnt hat oder nicht, entnehmt ihr meiner Rezension.

Worum geht es?
In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen.

Stephen Kings Meisterwerk über die Mysterien der Kindheit und den Horror des Erwachsenseins.
(Quelle: Amazon.de)




Stephen King wird oftmals auch der Meister des Horrors genannt. "Es" war mein viertes Buch von ihm - und weil ich eine Schwäche für Horrorfilme habe und die Adaption unbedingt anschauen möchte, war ich neugierig auf das Buch.

Überraschenderweise ist "Es" für mich aber kein Horror, nicht einmal ein Thriller. "Es" ist die Geschichte über sieben Kinder, die sich ihren Ängsten stellen. Sieben Kindern, die lernen müssen, sich in einer Welt zu behaupten, die ihnen nicht immer positiv gesinnt ist. "Es" ist die Geschichte über Freundschaft, über Ausgrenzug, Abenteuer und Zusammenhalt. Und "Es" zeigt uns, dass die Monster der Kindheit uns nicht immer verlassen.

Beim Lesen von "Es" habe ich mich nicht gegruselt, auch wenn es viele atmosphärische Szenen gab, die gut beschrieben waren und mich zumindest schaudern ließen: Angst hatte ich dennoch keine. Vielleicht lag das daran, dass der Fokus von "Es" nicht unbedingt auf ES liegt, sondern auf sieben Kindern, die alle sehr ausführlich eingeführt und porträtiert werden. Man lernt sie über die 1536 Seiten kennen, fiebert mit ihnen mit, beobachtet, wie sie sich entwickeln und kann sie über eine lange Zeitspanne mitverfolgen. Die Szenen, in denen es um die Kindheit geht, haben mir sehr gut gefallen. Ich habe leicht in die Geschichte gefunden und musste das ein oder andere Mal schmunzeln, weil Kinder ihre ganz eigene Art haben, die Welt zu sehen. 
Die Szenen, in denen die Kinder erwachsen haben, fühlten sich für mich recht langatmig an. Stephen King hat ein Faible für Details - an und für sich mag ich das - doch in "Es" war es mir stellenweise einfach zu viel. Ich muss nicht alles wissen, mir muss nicht alles genau gezeigt und beschrieben werden: Meine Fantasie arbeitet gern von selbst.

Daher gab es auch immer mal wieder längere Passagen, die mich gelangweilt haben und bei deinen meine Gedanken irgendwann abgedriftet sind. Natürlich ist es schwer, über ein so lange Buch die Spannung zu halten, aber vielleicht liegt genau darin das Problem: 500 Seiten weniger hätten es auch getan und der Geschichte nicht geschadet. 

Wofür ich Stephen King nur loben kann, ist die Gestalt "Es", die in unterschiedlichen Wesensformen auftaucht. Diese sind so verschieden und kreativ, dass sie mich immer wieder überrascht haben. Neben dem Clown Pennywise existieren noch unzählige weitere Formen, in denen sich "Es" manifestieren kann.  Dadurch gewinnt die Erzählung an Spannung, weil man nie genau weiß, wer oder was "Es" gerade darstellt und wo er sich das nächste Mal zeigt.

Stephen King hat authentische Charaktere erschaffen, denen man entweder total verfallen ist oder die man auf den Tod nicht ausstehen konnte. Ich mag es, wenn ich in einem Buch "echten" Menschen begegne, deren Handlungen ich verstehe und mit denen ich mitfiebere. Das war bei "Es" durchweg der Fall und letztlich waren es auch die Figuren, die mich an die Geschichte gefesselt haben.

Insgesamt habe ich den Exkurs in die Horrorliteratur durchaus genossen. "Es" besticht mit einem spannenden Setting, einer grandios erschaffenen Titelfigur und authentischen Charakteren. Gestört haben mich wiederholt aufgetretene Längen und ein sehr langsames Erzähltempo. Daher bekommt der Klassiker von mir


Mittwoch, 27. September 2017

[WANT TO READ OKTOBER]

Heyho ihr Zuckerstücke, 

heute habe ich euch meine Want-To-Read-Liste für den Oktober mitgebracht. Ich hänge momentan immer noch an "Es" von Stephen King (1540 Seiten), aber es ist ein Ende in Sicht und ich bin zuversichtlich, dass ich es noch diesen Monat beenden werde.

Neben den Büchern auf dem Bild erscheinen im Oktober zwei absolute Herzensgeschichten: Without Merit von Colleen Hoover und Turtles all the way down von John Green. Beide Bücher sind längst vorbestellt und ich kann es nicht erwarten, sie zu lesen <3.





"A Court of Mist and Fury" will ich unbedingt lesen, weil mir der erste Teil überraschend gut gefallen hat. "History is all you left me" steht auf meiner Wunschliste seit es erschienen ist und im September durfte ich es mir endlich kaufen. "Chosen" von Rena Fischer ist sogar signiert - das Buch hat mir meine liebe Michelle von Bücherfresser geschickt. Ich bin gespannt, wie mir die Geschichte gefallen wird. "Scherben der Dunkelheit" ist mein erstes Buch von Gesa Schwartz - hier fiebere ich schon dem Schreibstil entgegen, der ja ganz außergewöhnlich sein soll.

Außerdem bekomme ich noch zwei Rezensionsexemplare zugeschickt - welche das sind, zeige ich euch, wenn es so weit ist. Wenn ich all diese Bücher lesen will, wären wir bei acht. An sich nicht allzu viel, aber ich habe immer noch meine mündlichen Prüfungen vor mir. Mal schauen, wie das alles so klappen wird.

Was wollt ihr im Oktober lesen?  Hinterlasst es mir gern in den Kommentaren :).

Sonntag, 24. September 2017

[DISNEY FOREVER]

Disney bleibt für immer.

Es ist egal, ob du 4 bist, 14 oder 24. Es ist egal, ob du in den Kindergarten gehst, in die Schule oder schon arbeitest. Du kannst immer noch mit Mulan kämpfen, dich in Prince Charming verlieben oder das Herz der Bestie erweichen. Du kannst immer noch mit Winnie Puuh im Hundertmorgenwald spielen, Zeit mit Woody und Buzz Lightyear verbringen oder weinen, wenn Bambis Mutter stirbt. 

Du kannst immer noch mit Arielle die Tiefen des Ozeans erkunden, Pinocchios Verwandlung in einen richtigen Jungen mitverfolgen oder in Nimmerland wohnen. Du kannst immer noch um Mitternacht deinen gläsernen Schuh verlieren, mit Susi und Strolch Spaghetti essen oder der Mäusepolizei beitreten. Du kannst auch noch im Schattenlicht der Wälder rennen und einen Schneemann bauen oder an deinem Geburtstag die Lichter beobachten.

Du darfst dich von drei Feen aufziehen lassen, von den Reichen borgen, wenn sie zu viel haben und mit Dumbo den Zirkus erkunden. 



Der Disney Store ist noch immer mein liebster Ort, viele der Lieder aus Disneyfilmen sind noch immer meine liebsten und ich glaube auch noch immer mein eigenes Happy End.

Das Alter ist  nur eine Nummer, mehr nicht. 

#TeamNeverGrowUp

Freitag, 22. September 2017

[NEUZUGANG] Scherben der Dunkelheit von Gesa Schwartz

Heyho ihr Wundervollen, 

soeben ist ein neues Buch bei mir eingezogen  - danke an dieser Stelle an den cbt-Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares - und zwar "Scherben der Dunkelheit" von Gesa Schwartz. Ich wollte schon immer mal was von der Autorin lesen und dieses hier soll nun mein erstes sein. Das Cover konnte mich sofort begeistern - ich finde es wunderwunderwunderschön!






Darum geht es:
Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint ...
(Quelle: Amazon.de)

Ich liebe den Zirkus als literarisches Motiv - und bin so gespannt auf die Geschichte. Kaufen könnt ihr das Buch ab dem 25.9. - und wenn ich es gelesen habe, bekommt ihr natürlich auch eine
 Rezension dazu. 

Kennt ihr bereits Bücher von Gesa Schwartz? Gibt es etwas von ihr, das ich gelesen haben sollte?

Dienstag, 19. September 2017

[WUNSCHLISTEN TOP 10]

Heyho ihr Zauberhaften, 

wer kennt das nicht? Verlagsvorschauen fluten den Markt und die eigene Wunschliste wird immer länger. Heute möchte ich euch zehn Bücher meiner Wunschliste vorstellen - und zwar die 10, die ganz oben stehen. Manche davon sind schon erschienen, den Großteil stellen allerdings Neuerscheinungen dar. Ich wünsche euch ganz viel Spaß :).
Klickt einfach den Titel des Buches an - dann kommt ihr direkt zum Buch auf Amazon.







































Natürlich ist meine Wunschliste noch viel länger, doch das sind die zehn Titel, die mich momentan am meisten reizen. Zwei davon, Without Merit und Turtles All the Way Down, habe ich mir bereits vorbestellt, weil ich die unbedingt am Erscheinunsgtermin haben und lesen möchte :).

Was steht ganz oben auf eurer Wunschliste? Schreibt es mir in die Kommentare!




[Ich besitze keine Recht an den gezeigten Bildern. Diese wurden Amazon entnommen, die Rechte liegern weiterhin bei den Verlagen/Designern etc.]